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Wiesbadener Erstaufführung: Zwei Schwestern verbringen die ersten Jahre ihrer Kindheit gemeinsam in der mongolischen Wüste Gobi, dann werden sie getrennt. Die eine wächst in Deutschland auf, während die andere in der Mongolei bleibt und dort das traditionelle Leben der Nomaden führt. Doch auch nach vielen Jahren sehnen sich die beiden Schwestern nacheinander. Als sich die beiden in der Wüste wiedersehen, treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wird die frühere Vertrautheit die Kluft überwinden können? Die Schwestern haben sich vermisst, sie brauchen einander, aber dennoch wissen sie nicht, wie sie nun miteinander umgehen sollen.

SCHWARZE MILCH feierte seine Premiere in der Sektion „Panorama“ bei der Berlinale 2020.

Pressestimmen:

„SCHWARZE MILCH begibt sich somit in das Spannungsfeld von sexueller Freiheit auf der einen und gesellschaftlicher Konventionen auf der anderen Seite und stellt die Frage, wie sich zwischen diesen Polen ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit einstellen kann.“ (kino-zeit.de)

„Ein stiller Film über Heimat als Realität und Trugbild.“ (Wiener Zeitung)

„Eine Hommage an die menschlichen Instinkte, diese Intention liegt dem zweiten Spielfilm der in der Mongolei geborenen und seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland lebenden Filmemacherin Uisenma Borchu zugrunde. Sie selbst spielt die Hauptfigur Wessi, die sich beim Besuch in der Jurte ihrer Schwester Ossi Klarheit über ihre Wurzeln und ihre kulturelle Identität verschaffen möchte, in der Konfrontation mit den Traditionen und Mythen des Nomadenlebens aber distanziert und skeptisch bleibt. Hinterfragt wird dabei auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft – sei es der im modernen Westen oder der archaischen Lebenswelt der Steppe.“ (programmkino.de)

Zur offiziellen Filmseite und zum Trailer geht´s hier.

Foto oben: © Alpenrepublik Filmverleih

Festival-Nachlese
SCHWARZE MILCH
Regie: Uisenma Borchu, DE/MN 2020, 92 min, DCP, OmU, FSK: ab 12, mit Uisenma Borchu, Gunsmaa Tsogzol, Terbish Demberel


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