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Kino3

Das Wiesbadener Filmkunst-Abo beinhaltet die Wiesbadener Filmkunstkarte, die zum vergünstigten Eintritt von 6 Euro für reguläre Vorstellungen im Murnau-Filmtheater und der Caligari FilmBühne berechtigt, sowie exklusiven und uneingeschränkten Zugang zum Kino3.

Kino3 ist der neue virtuelle Kinosaal der Caligari FilmBühne und des Murnau-Filmtheaters, der 24 Stunden Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr bespielt wird. Im Kino3 finden Sie eine monatlich kuratierte Filmauswahl, die das reguläre Programm erweitert, und Extras wie Filmgespräche mit Gästen, Interviews, Einführungen und Hintergrundinformationen.

Das Wiesbadener Filmkunst-Abo ist seit dem 1. Juli 2021 erhältlich. Es kostet 25 Euro pro Jahr, ist nicht übertragbar und verlängert sich nicht automatisch. Man kann das Abo online hier oder während der Öffnungszeiten an den Kinokassen abschließen.

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Programmübersicht Kino3

Im Januar
FÉLICITÉ (FR 2017, Regie: Alain Gomis)
GLÜCKLICH WIE LAZZARO (IT 2018, Regie: Alice Rohrwacher)
JANOSCH – KOMM, WIR FINDEN EINEN SCHATZ (DE 2012, Regie: Irina Probost)
LASS DEN SOMMER NIE WIEDERKOMMEN (DE/GE 2017, Regie: Alexandre Koberidze)
MISSVERSTANDEN (IT/FR 2014, Regie: Asia Argento, IT/FR 2014)

Im Februar
AUDRE LORDE – DIE BERLINER JAHRE 1984-1992 (DE 2012, Regie: Dagmar Schultz)
IVIE WIE IVIE (DE 2021, Regie: Sarah Blaßkiewitz)
KABULLYWOOD (FR/AF 2017, Regie: Louis Meunier)
NO! (CL/FR 2012, Regie: Pablo Larraín)

Auch dreißig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Anlässlich des Black History Months zeigen wir in unserem digitalen Kinosaal AUDRE LORDE – DIE BERLINER JAHRE 1984-1992 (DE 2012, Regie: Dagmar Schultz). Die Dokumentation zeigt Lordes entscheidendes Wirken auf das Schwarze Bewusstsein und insbesondere die Schwarze Frauenbewegung hierzulande. Außerdem gibt es Sarah Blaßkiewitz' Langfilmdebüt IVIE WIE IVIE (DE 2021) mit Haley Louise Jones und Lorna Ishema zu sehen, das auf smarte und humorvolle Weise von Rassismus, Selbstfindung und der Annäherung zweier Schwestern erzählt. Lorna Ishema wurde beim Deutschen Filmpreis 2021 mit einer Lola in der Kategorie "Beste weibliche Nebenrolle" ausgezeichnet.

Die Mockumentary KABULLYWOOD (FR/AF 2017, Regie: Louis Meunier), gedreht vor der Machtübernahme der Taliban – gibt rare Einblicke in ein Land zwischen liberalem Aufbruch und der ständigen Bedrohung durch die radikalislamistische Terrormiliz. Erzählt wird die Geschichte des Aryubs, dem elegantesten Lichtspielhaus Kabuls der 1970er Jahre, und wie eine Gruppe Studierender dessen Zauber zurückzuholen will.

Das südamerikanische Chile hofft dagegen nach der Wahl von Gabriel Boric zum Präsidenten im Dezember 2021 auf einen grundlegenden politischen und sozialen Wandel. Die Wahl galt vielen als die wichtigste seit der Rückkehr zur Demokratie 1990. Der Spielfilm NO! (CL/FR 2012, Regie: Pablo Larraín) schildert die Arbeit an der Werbekampagne der Gegner Augusto Pinochets im Vorfeld des nationalen Referendums im Jahr 1988.

Zum Welttag des Radios am 13. Februar präsentieren wir den historischen Spielfilm DIE STIMME AUS DEM ÄTHER (DE 1939, Regie: Harald Paulsen). Die Komödie zählt zum Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und wurde 2020 digitalisiert. Eine kurze Einführung gibt Filmwissenschaftler Torgil Trumpler, der für die Digitalisierung verantwortlich zeichnete.