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Wiesbadener Erstaufführung: Einst wurde die selbstbewusste Ali in ihrer rumänischen Heimat als talentierte Nachwuchsboxerin gefeiert. Sie war der ganze Stolz ihrer Roma-Gemeinschaft. Doch  nach  der unehelichen Geburt ihres zweiten Kindes wird sie von ihrem Vater verstoßen und zieht mit ihren Kindern Esmeralda  und  Mateo nach Hamburg. Hier hält sie ihre Familie mit schlechtbezahlten und ausbeuterischen Gelegenheitsjobs über Wasser.  Schließlich  verschlägt  es  sie  in  die berüchtigte Kiez-Kneipe Ritze, wo sie auf den abgehalfterten Boxtrainer Tanne trifft – und wagt ein Comeback. Mit der Kraft der Verzweiflung kämpft sie um eine bessere Zukunft für ihre Kinder.

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Pressestimmen:

„Autor/Regisseur Hüseyin Tabak schuf ein raues und zu Herzen gehendes Boxerinnen-Drama, in dem es nicht nur um Sport, sondern auch um Freundschaft, Mutterliebe und Migration geht.“ (filmclicks.at)

„Auf den ersten Blick erinnert die Story von GIPSY QUEEN an gängige Außenseiter-Geschichten und Boxer-Dramen. Doch der vierte Spielfilm des türkisch-stämmigen Filmemachers Hüseyin Tabak ist weit mehr als das. Der stimmige und überzeugend gespielte Mix aus Milieustudie, Familienfilm und Sport-Drama erzählt von Flucht und Ausgrenzung, unterschiedlichen Kulturen, Integration sowie dem Kampf um Respekt und Akzeptanz.“ (programmkino.de)

Auszeichnungen:

Black Nights Film Festival 2019:
    Auszeichnung als Bester Film durch die ökumenische Jury
    Auszeichnung für die Beste Schauspielerin (Alina Șerban)

Österreichischer Filmpreis 2020:
    Auszeichnung in der Kategorie Bester männlicher Darsteller (Tobias Moretti)

Foto oben: © 2020 Majestic Filmverleih

Festival-Nachlese
GIPSY QUEEN
Regie: Hüseyin Tabak, DE/AT 2019, 113 min, DCP, DF, FSK: ab 12, mit Alina Serban, Tobias Moretti, Irina Kurbanova


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