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Film

Festival-Nachlese

DIE WUNDE (THE WOUND) zeigen wir im September als Wiesbadener Erstaufführung in Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden. Er verknüpft die Geschichte von unterdrückter Homosexualität in Afrika mit der Darstellung traditioneller Initiationsriten, mit denen junge Männer vom Stamm der Xhosa zur Männlichkeit geführt werden. Der Film eröffnete eindrucksvoll die Panorama Sektion der Berlinale 2017.

Das Spielfilm-Debüt PORTO des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger ist gleichzeitig einer der letzten des Schauspielers Anton Yelchin, der im Juni 2016 auf tragische Weise ums Leben kam. Produziert von Jim Jarmusch, feierte der Film seine Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfestival San Sebastian, weitere Festivaleinladungen u. a. zum 60. BFI London Film Festival, dem Zürich Filmfestival und den 50. Internationalen Hofer Filmtagen folgten.

Im Oktober zeigen wir den amerikanisch-israelischen Politthriller NORMAN. Norman ist der erste englischsprachige Film des in Israel aufgewachsenen Regisseurs Joseph Cedar. Der Film wurde sowohl in New York City als auch in Jerusalem gedreht und trug zu Anfang noch den Arbeitstitel Oppenheimer Strategies. Zu seinem Hauptcharakter ließ der Filmemacher sich zum Teil von dem realen Juden Joseph Süß Oppenheimer inspirieren. Als Schauspieler konnten unter anderem Richard Gere, Charlotte Gainsbourg, Dan Stevens, Michael Sheen, Steve Buscemi und Josh Charles als Besetzung gewonnen werden.

Der Film der deutschen Regisseurin Valeska Grisebach feierte seine Weltpremiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2017 in der Reihe „Un Certain Regard“. Wir zeigen das Drama WESTERN über zwei deutsche Bauarbeiter auf einer Auslandsbaustelle im ländlichen Bulgarien und ihren Kampf um die Gunst der dortigen Dorfbewohner bei uns im Murnau-Filmtheater.

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