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Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, ursprünglich aus Kansas stammenden Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von „The French Dispatch“, eines bekannten Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um seinen Nachruf zu verfassen. So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: eine Art Reiseführer über die schäbigsten Ecken der Stadt von dem „radelnden Reporter“; „Das Beton-Meisterwerk“ über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse sowie seinen raffgierigen Kunsthändler; „Korrekturen eines Manifests“, eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden während des Höhepunkts einer Studentenrevolte; sowie „Das private Speisezimmer des Polizeichefs“, eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und die gehobene Küche.
Zum Ensemble zählen u.a. Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Léa Seydoux, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Lyna Khoudri, Jeffrey Wright, Mathieu Amalric, Stephen Park, Bill Murray und Owen Wilson.

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Pressestimmen:

„Andererseits sind die 100 Minuten von Andersons Film so reich an Ideen, an ungewöhnlichen, originellen Bildeinfällen, an skurrilen Momenten, an Wortwitz, makellos designten Räumen und Kostümen, dass man sich kaum satt sehen kann. THE FRENCH DISPATCH als verspielt zu bezeichnen würde ihm kaum gerecht werden, es ist eine Wunderkammer des Kinos, deren Originalität man sich nicht entziehen sollte.“ (programmkino.de)

„Es ist ein Film wie ein literarisches Magazin. Man blättert ihn durch. Wie Anderson sich vorstellt, dass es sich anfühlen soll, wenn man sich durch ein Magazin blättert. […] Ein Frankreich, in dem die Menschen schnell französisch sprechen, französische Zigaretten rauchen, formidabel französisch aussehen. Man kann sich nicht sattsehen. Mehr Fantasie geht nicht.“ (blickpunkt:film)

„Stilistisch bleibt sich Wes Anderson auch in THE FRENCH DISPATCH bis ins manierierte Detail treu, verzichtet in seiner amüsant-skurrilen Hommage an das Intellektuellenmagazin The New Yorker und seine Wahlheimat Frankreich diesmal aber auf Subtexte und komplexe Figuren. Ein waschechter Anderson vor allem für eingefleischte Anderson-Fans.“ (filmstarts.de)

Bild © 2021 Walt Disney

Starregisseur*innen
THE FRENCH DISPATCH
Regie: Wes Anderson, US 2021, 107 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Benicio del Toro, Frances McDormand, Timothée Chalamet


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