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Dieser Propagandafilm von 1936 erzählt von den Machenschaften ruchloser ausländischer Agenten in Deutschland und ihren Verbündeten aus den Reihen der der deutschen Bevölkerung. Über ein Zeitungsinserat, in dem sie „Verbindung zu Herren der deutschen Industrie“ suchen, kommen die feindlichen Agenten Geyer und Morris mit dem Konstrukteur Brockau in Kontakt. Er hat einen neuartigen Rohölvergaser entwickelt, damit verkörpert er genau das, was die Spione suchen. Brockau braucht Geld, seine habgierige Freundin hat ihn dazu getrieben, sich immer höher zu verschulden. Brockau ist aber nicht der einzige, der den feindlichen Dunkelmännern ins Netz zu gehen droht. Die Ereignisse überschlagen sich. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Der Kriminalfilm wurde mit Unterstützung der Wehrmacht produziert und sollte zur Volksaufklärung über die Gefahren der militärischen Spionage beitragen. Mit den Prädikaten „Staatspolitisch und künstlerisch wertvoll“ sowie „Volksbildend“ ausgezeichnet, wurde der Film auch bei der Biennale in Venedig 1936 mit der Medaille für die „beste Einzelleistung“ belobigt.

Foto oben: Quelle Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

So 24.11. 15.30
Mi 27.11. 20.15
Feind hört mit! Der Spionagefilm im NS-Staat
VERRÄTER
Regie: Karl Ritter, DE 1936, 91 min, 35mm, FSK: ab 18, mit Willy Birgel, Lída Baarová, Irene von Meyendorff

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