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Film

Die beiden dänischen Fischer und Freunde Frerk und Ipke konnten sich immer aufeinander verlassen. Gerade erst haben sie sich während eines schweren Sturms an die Küste von Fanö gerettet. Als sie die junge Krankenschwester Patricia kennenlernen, verlieben sich beide Hals über Kopf, was ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Der Roman „Das Mädchen von Fanö“ (1935) des deutschen Schriftstellers und Widerstandskämpfers Günther Weisenborn (*10.6.1902 in Velbert; † 26.3.1969 in Berlin) diente diesem Spielfilm als Vorlage. Weisenborn selbst wurde im September 1942 von der Gestapo inhaftiert und vom Reichskriegsgericht wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Doch das Urteil wurde schließlich in eine Gefängnisstrafe abgemildert. Im April 1945 befreite die Rote Armee Weisenborn aus dem Gefängnis Luckau. Später arbeitete Weisenborn auch für den Film, drehte Dokumentationen über den Widerstand im Dritten Reich und schrieb das Drehbuch zu Wolfgang Staudtes Verfilmung von Bertolt Brechts DIE DREIGROSCHENOPER. Ab 1964 lebte er in West-Berlin. Wer mehr über das Leben von Günther Weisenborn erfahren möchte, der sollte sich DIE GUTEN FEINDE von Weisenborns Sohn Christian (*1947) ansehen, den wir am 29.7. bei uns im Kino mit DAS MÄDCHEN VON FANÖ im Double-Feature zeigen.

Mi 26.7.17 20.16
Sa 29.7.17 15.30
Günther Weisenborn
DAS MÄDCHEN VON FANÖ
Regie: Hans Schweikart, DE 1940, 94 min, 35mm, FSK: ungeprüft, mit Brigitte Horney, Joachim Gottschalk, Gustav Knuth

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