Direkt zum Inhalt

In der Neujahrsnacht 1871 wird Annelie geboren, d.h. 15 Minuten zu spät, denn die Eltern hatten genau Mitternacht für die Geburt ausgerechnet. Diese Verspätung von 15 Minuten wird für das Mädchen immer wieder zum Schicksal. Mit 16 Jahren verpasst sie die Pferdebahn, die verunglückt, Annelie bleibt am Leben. Mit einem Blinddarmdurchbruch wird sie in die Klinik gebracht, 15 Minuten zu spät, doch ein Arzt names Dr. Laborius rettet sie. Die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen drei Kinder. Doch auch jetzt ist Annelies Glück nicht von Dauer, denn der Erste Weltkrieg bricht aus und ihr Mann sowieso zwei Söhne müssen an die Front…

ANNELIE wurde am 4. September 1941 in Venedig auf den Internationalen Filmfestspielen uraufgeführt und Luise Ullrich dort mit dem Schauspielerpreis ausgezeichnet.

„Geburt und Tod, Liebe, Krieg und Opfer bestimmen das Leben einer Frau von der unbekümmerten Jugendzeit bis zur leidgeprüften Mutter. Gefühlvolles Frauen- und Familiendrama, das dem nationalsozialistischen Idealbild weiblicher Tugend entgegenkam.“ (Lexikon des internationalen Films)

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Sa 23.2. 15.30
Mi 27.2. 18.00
Konstruktion von Weiblichkeit im nationalsozialistischen Spielfilm
ANNELIE
Regie: Josef von Báky, DE 1941, 95 min, 35mm, FSK: ab 0, mit Luise Ullrich, Karl Ludwig Diehl, Werner Krauß

Einführung am 27.2.: Filmwissenschaftlerin Anne Siegmayer

« Zurück