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Wiesbadener Erstaufführung: Die bei der Berlinale 2018 mit dem Großen Preis der Jury (Silberner Bär) ausgezeichnete, bösartige Satire reflektiert die Zustände in Polen zwischen katholischer Bigotterie, enthemmter Konsumgesellschaft und sensationslüsternen Boulevardmedien.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht Jacek, der sein Außenseiterdasein im spießigen Umfeld sichtlich genießt. Als in der Nähe seines Heimatortes an der polnisch-deutschen Grenze die größte Jesusstatue der Welt entstehen soll, arbeitet auch Jacek auf der Großbaustelle. Doch ein schwerer Arbeitsunfall lässt ihn entstellt zurück und durch die darauffolgende Gesichtstransplantation entgleitet Jacek langsam die Kontrolle über sein eigenes Leben…


Pressestimmen:

„Unglaublich komisch.“ (Der Spiegel)

„Die Stärke von Szumowskas Film besteht darin, den Irrsinn, der sich momentan in Polen abspielt, mit souveräner Beiläufigkeit vorzuführen." (Tagesspiegel)

„Mit starkem Humor gesalzen, aber im Grunde ernst und intelligent.“ (Perlentaucher)

„Eine gelungene Satire mit kreativen Kamerabildern. Gleichzeitig ein Film über Lebensfreude, verkörpert vom Protagonisten, der stark genug ist, sich nicht von der ihm widerfahrenen Ausgrenzung unterkriegen zu lassen.“ (Der Freitag)

„Einer der stärksten Filme im Berlinale-Wettbewerb.“ (rbb24)

„Diese Studie zur Bewältigung widriger Umstände und der Anpassung an das, was das Leben dir gibt, hebt in Bezug auf menschliche und institutionelle Probleme wertvolle Punkte hervor.“ (The Hollywood Reporter)

Foto oben: © Bartosz Mrozowski

Do 21.3. 20.15 OmU
Sa 23.3. 18.00 DF
Festival-Nachlese
DIE MASKE (Twarz)
Regie: Malgorzata Szumowska, PL 2017, 91 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Mateusz Kosciukiewicz, Agnieszka Podsiadlik, Malgorzata Gorol

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