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Ludwig Berger (*6.1.1892 in Mainz; †18.5.1969 in Schlangenbad) war ein Regisseur und Schriftsteller sowie Pionier des Fernsehspiels. Seine frühen Tonfilme waren oft von Ironie und dem Wechsel zwischen armseliger Realität und glänzender Traumwelt geprägt, so auch die Liebeskomödie ICH BEI TAG UND DU BEI NACHT.

Der Kellner Hans und die Maniküre Grete teilen sich ein Zimmer. Während Hans aufgrund seiner langen Nachtschichten während des Tages die Wohnung nutzt, verbringt Grete ihre Nächte dort. Obwohl die beiden sich noch nie gesehen haben, können sie sich absolut nicht leiden, und beschweren sich stetig bei ihrer Vermieterin Seidelbast über den Zustand, in dem sie ihre Wohnung regelmäßig auffinden. Als sich die beiden unfreiwilligen Mitbewohner schließlich im Hauseingang begegnen, fliegen sofort die Funken. Da wissen sie aber auch noch nicht, dass der jeweils andere der Untermieter ist, über den man sich so lange beschwert hatte…

„Eine vergnügliche musikalische Komödie mit parodistischen Elementen vor dem Hintergrund der Wirtschaftsdepression.“ (Lexikon des internationalen Films)

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Mi 1.5. 15.30
So 5.5. 13.30
50. Todestag Ludwig Berger
ICH BEI TAG UND DU BEI NACHT
Regie: Ludwig Berger, DE 1932, 96 min, DCP, FSK: ungeprüft, mit Käthe von Nagy, Willy Fritsch, Amanda Lindner

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