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Wiesbadener Erstaufführung: In seinem Dokumentarfilm-Thriller bereitet der Regisseur den Mord an dem saudi-arabischen Journalisten und Regime-Kritiker Jamal Khashoggi auf. Am 2. Oktober 2018 betrat Khashoggi das saudi-arabische Konsulat in Istanbul, um eine Heiratslizenz zu erhalten. Er sollte das Gebäude nicht mehr verlassen. Die saudi-arabische Regierung bestritt zunächst alles, musste schließlich jedoch eingestehen, dass Khashoggi auf dem Gelände des Konsulats von einem Spezialkommando ermordet worden war.
Der Film zeigt umfangreiches, bisher unveröffentlichtes Videomaterial und Interviews mit Menschen, die in enger Verbindung mit dem Fall Khashoggi stehen: darunter seine Verlobte Hatice Cengiz, türkische Polizeibeamte und Staatsanwälte sowie der saudische Dissident, mit dem Khashoggi zusammenarbeitete. Alle Spuren führen direkt zu Kronprinz Mohammed bin Salman, der die Tat auf internationaler Ebene vertuschen wollte.

Zur offiziellen Verleiherseite und zum Trailer geht’s hier.

Pressestimmen:

„Sein Dokumentarfilm ist wie eine Anklage vor Gericht mit uns als den Geschworenen in einem Mord, der bisher weitestgehend ungesühnt blieb.“ (ttt – titel thesen temperamente)

„Ein Dokumentarthriller von erschütternder Relevanz.“ (Variety)

„Welches Geflecht aus Korruption und Machtgier, aus Manipulation der Sozialen Medien und wohlfälligem Wegschauen hier gezeigt wird ist atemberaubend. Die Hauptschuldigen für den brutalen Mord an Jamal Khashoggi mögen in Saudi-Arabien sitzen, unschuldig ist der Westen deswegen noch lange nicht.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.


Foto © DCM - HanWay Films

60 Jahre Amnesty International
THE DISSIDENT
Regie: Bryan Fogel, US 2021, 117 min, DCP, OmU, FSK: ab 12


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