Direkt zum Inhalt
Film

Wiesbaden (29. Juni 2017) In monatelanger Arbeit wurde der 1942/43 zum 25. Jubiläum der Ufa hergestellte Agfacolor-Klassiker MÜNCHHAUSEN in 4K-Auflösung digital restauriert. Ihre Premiere feierte die restaurierte Fassung des Films, für den Erich Kästner unter dem Pseudonym Berthold Bürger das Drehbuch verfasste, am 23. Juni 2017 beim Filmfest München. Der Film sowie fünf weitere Titel aus der Digitalisierungsoffensive 2016 befinden sich ab sofort als DCPs im digitalen Verleihprogramm.

Digitalisiert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Die deutsch-französische Koproduktion DIE APACHEN VON PARIS (DE 1927) spielt in der Unterwelt der namensgebenden Metropole, wo die „Gemeinnützige Gesellschaft zum Wiederaufbau Europas“ aus New York vergeblich versucht für Ordnung zu sorgen.

Mit einer originellen Story und dem wunderbaren Leinwand-Paar Anny Ondra und Victor Staal besticht Reinhold Schünzels deutsche Screwball-Komödie DONOGOO TONKA – DIE GEHEIMNISVOLLE STADT aus 1935/36.

Digitalisiert aus Fördergeldern der FFA Filmförderungsanstalt
HILDE WARREN UND DER TOD (DE 1917) ist eines der ersten verfilmten Drehbücher des später weltbekannten Regisseurs Fritz Lang. Filmpionier Joe May drehte und produzierte den Stummfilm mit seiner Frau Mia May in der Hauptrolle einer gefeierten Theaterschauspielerin.

Die Komödie FRAU AM STEUER (DE 1939) führt die stereotype Rollenverteilung in der Arbeitswelt der 1930er Jahre vor. Traumpaar Lilian Harvey und Willi Fritsch standen in diesem Film zum letzten Mal gemeinsam vor der Kamera. Harvey emigrierte noch vor der Premiere nach Paris.

Auch DIE VIER GESELLEN (DE 1938) entwirft zunächst ein vermeintlich emanzipatorisches Bild berufstätiger Frauen in der NS-Zeit. Der spätere schwedische Superstar Ingrid Bergman spielt hier eine ihrer wenigen deutschsprachigen Rollen als selbstständige Webegrafikerin, die sich in der Männerwelt zu behaupten versucht.

 

gefördert durch

gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und MedienFFA

« Zurück