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Film

Stukas

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Kriegsfilm aus dem Jahre 1941
  • Deutsche Erstaufführung: 27.06.1941
  • Länge: 2687m 99min
  • Land: Deutschland
  • Regie: Karl Ritter
  • Drehbuch: Felix Lützkendorf, Karl Ritter
  • Kamera: Heinz Ritter, Walter Meyer, Walter Rosskopf, Hugo von Kawcsynski
  • Musik: Herbert Windt
  • Ton: Werner Maas
  • Bauten: Anton Weber
  • Kurzinhalt:
    STUKAS ist ein von der Luftwaffe geförderter Kriegspropagandafilm von Karl Ritter aus dem Jahr 1941. Der Film spielt 1940 im Zweiten Weltkrieg während eines Angriffs der deutschen Luftwaffe auf Frankreich und zeigt die Piloten der deutschen Sturzkampfflugzeuge, kurz Stukas. Die deutschen Flieger werden als furchtlose und zielstrebige Übermacht inszeniert, während die französischen Soldaten kampfl ...
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    STUKAS ist ein von der Luftwaffe geförderter Kriegspropagandafilm von Karl Ritter aus dem Jahr 1941. Der Film spielt 1940 im Zweiten Weltkrieg während eines Angriffs der deutschen Luftwaffe auf Frankreich und zeigt die Piloten der deutschen Sturzkampfflugzeuge, kurz Stukas. Die deutschen Flieger werden als furchtlose und zielstrebige Übermacht inszeniert, während die französischen Soldaten kampflos und verängstig aufgeben. Die Gefallenen auf deutscher Seite werden geehrt, von den Franzosen Gefangengenommene kehren unversehrt ins Lager zurück und können dabei noch eine französische Kompanie bezwingen. Selbst die verletzten Soldaten wollen nach ihrer Genesung sofort zurück zu ihrer Mannschaft und freuen sich auf den nächsten Einsatz in England. STUKAS ist ein kriegsverherrlichender Propagandafilm der Nationalsozialisten und eine Lobeshymne auf die Sturzkampfbomber. Der Film verwendet teilweise dokumentarische Luftaufnahmen und zeigt verschiedene Einsatzmöglichkeiten des Sturzkampffliegers Ju 87 in spektakulären Bildern. Die Luftwaffe führte den Film vornehmlich ihren Soldaten vor und wollte damit ihre Kampfmoral stärken. STUKAS propagiert die Liebe zum und den Spaß am Krieg, die Kameradschaft und den Opfertod für das Vaterland. Von den Alliierten wurde der Film 1945 als Verbotsfilm klassifiziert. Seit 1966 befinden sich die ehemaligen Verbotsfilme im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und werden unter Vorbehalt in öffentlichen Aufführungen zugänglich gemacht. Darunter fallen die Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch, antisemitisch und/oder volksverhetzend ist und deshalb auf Beschluss des Stiftungs-Kuratoriums nicht für den allgemeinen Vertrieb freigegeben werden. Diese Vorbehaltsfilme stehen jederzeit in den Räumen der Stiftung selbst für schulische, wissenschaftliche und dokumentarische Zwecke zur Sichtung zur Verfügung. Die vielfältigen und jederzeit möglichen bundesweiten öffentlichen Aufführungen in Kinos, Universitäten, Schulen etc. sind eingebunden in einen einführenden Vortrag und eine anschließende Diskussion.
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  • Produktion: Universum Film AG (Ufa)