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Film

Jeder fragt nach Erika

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Komödie aus dem Jahre 1931
  • Deutsche Erstaufführung: 01.10.1931
  • Länge: 2646m 97min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Friedrich Zelnik
  • Regie: Friedrich Zelnik
  • Drehbuch: Fritz Grünbaum
  • Autor: Wilhelm Lichtenberg
  • Kamera: Friedl Behn-Grund
  • Musik: Grete Walter, Michael Eisemann, Willy Schmidt-Gentner, Paul Hühn
  • Ton: Hans Grimm
  • Bauten: Robert Neppach, Erwin Scharf
  • Kurzinhalt:
    In Krönleins eleganter Parfümerie fragt jeder nach "Erika", einem Rosenwasser, dem die hübsche Verkäuferin Erika Poliakoff ihren Vornamen geliehen hat. Jeder fragt aber auch nach ihr und möchte nur von ihr bedient werden. Obgleich Krönlein erkannt hat, daß die Kundschaft durch seine Angestellte in den Laden gezogen wird, will er ihr Gehalt aus Geiz nicht aufbessern. Eines Tages macht Erika die Bek ...
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    In Krönleins eleganter Parfümerie fragt jeder nach "Erika", einem Rosenwasser, dem die hübsche Verkäuferin Erika Poliakoff ihren Vornamen geliehen hat. Jeder fragt aber auch nach ihr und möchte nur von ihr bedient werden. Obgleich Krönlein erkannt hat, daß die Kundschaft durch seine Angestellte in den Laden gezogen wird, will er ihr Gehalt aus Geiz nicht aufbessern. Eines Tages macht Erika die Bekanntschaft des Barons Kurt von Zeillern, eines bekannten Tibet-Forschers, der gerade zu einer Expedition rüstet. Diese Reise finanziert der Bankpräsident Wallin, weil er sich auf diese Weise einen Rivalen bei seiner Freundin Anita vom Halse schaffen will. Als Erika in Kurts Wohnung erscheint, um ihm eine Bestellung auszuliefern, finden sich beide sofort sympatisch. Sie durchschaut auch sogleich die Finanzierungsgründe und setzt sie Kurt auseinander. Er gibt daraufhin seine Reisepläne auf. Wegen ihres langen Ausbleibens wird Erika von Krönlein entlassen. Sie wird nun Wirtschafterin bei Kurt und füllt diese Stelle ganz gut alleine aus, da er sich in einer schwierigen finanziellen Lage befindet. Als sie erfährt, daß sein Gutshof stark verschuldet ist, besucht sie heimlich seinen Onkel, den General von Zeillern. Obgleich Kurt mit ihm zerstritten ist, bittet sie ihn um Hilfe und kann ihn umstimmen. Er will die Versöhnung in einem eleganten Tanzlokal feiern und lädt dazu auch den Baron von Lieben und seine Tochter Kitty ein. Er stellt sie seinem Neffen vor, weil er eine Ehe stiften möchte. In der Bar entdeckt Erika zufällig Kurts Gutsverwalter. Sie fordert von ihm Rechenschaft und erfährt, daß er die schlechte finanzielle Lage nur vorgetäuscht hatte, um sich selbst bereichern zu können. Erika bemerkt aber auch, daß Kitty Kurt um den Hals fällt und mißdeutet die Situation. Verletzt kehrt sie wieder zu Krönlein zurück. Dort findet sie Kurt. Er kann ihr erklären, daß Kitty ihn küßte, weil er sie nicht heiraten will, denn ihr Herz gehört bereits einem anderen. Seine Worte können sie überzeugen. Die nun eintreffende Wendung macht beide sehr glücklich, weniger aber Herrn Krönlein, der seine Verkäuferin nun abermals verliert.
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  • Produktion: Deutsches Lichtspiel-Syndikat AG (D.L.S.)