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Film

Eine Frau für's Leben

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Drama aus dem Jahre 1938
  • Deutsche Erstaufführung: 01.09.1950
  • Länge: 2239m 82min
  • Land: Deutschland
  • Regie: Rolf Hansen
  • Drehbuch: Jochen Huth
  • Autor: Jochen Huth
  • Kamera: Reimar Kuntze
  • Musik: Hansom Milde-Meißner
  • Ton: Robert Fehrmann
  • Bauten: Franz Schrödter, Walter Haag
  • Kurzinhalt:
    Hannes Kolb führt als Vericherungsvertreter einen harten Existenzkampf. Als er sich endlich entschließt, seine Braut Nora Kramer auf deren Drängen zu heiraten, ist er nicht sicher, sie ernähren zu können. Er findet ein möbliertes Zimmer in der Neunzimmerwohnung eines älteren Ehepaars, das aus finanziellen Gründen untervermieten muß. Das junge Paar muß sich Küche und Bad mit mehreren Mitmietern tei ...
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    Hannes Kolb führt als Vericherungsvertreter einen harten Existenzkampf. Als er sich endlich entschließt, seine Braut Nora Kramer auf deren Drängen zu heiraten, ist er nicht sicher, sie ernähren zu können. Er findet ein möbliertes Zimmer in der Neunzimmerwohnung eines älteren Ehepaars, das aus finanziellen Gründen untervermieten muß. Das junge Paar muß sich Küche und Bad mit mehreren Mitmietern teilen und genaue Zeiten einhalten. Selbst in ihrem eigenen Zimmer haben die beiden nie das Gefühl, allein zu sein. Als Nora schwanger wird, wächst Hannes' Angst als Familienvater zu versagen, ins Unermeßliche. Verbittert verfolgt er sein Ziel, einmal einen eigenen Bezirk von seinem Generaldirektor zugewiesen zu bekommen. Doch da er von diesen Gedanken innerlich gefangen ist, gelingt ihm die dafür erforderliche Menge an Abschlüssen pro Tag natürlich nicht. Abend für Abend kommt er frustriert nach Hause. Nora bemüht sich, ein behagliches Heim zu schaffen. Bisher hat sie zu Hause als Näherin gearbeitet, doch durch Zufall geraten ihre Entwürfe für feine Wäsche in die Firma. Der Abteilungsleiter Dietrich stellt sie fest ein. Daß Nora nun mehr Geld verdient als Hannes, macht ihm sehr zu schaffen. Um ihn zu entlasten, lügt seine Frau ihm schließlich vor, gar kein Kind zu bekommen. Als sie sieht , wie ihm ein Stein vom Herzen fällt, fühlt sie sich unendlich allein gelassen. Eines Tages schöpft Hannes Verdacht, Nora könnte ein Verhältnis mit Dietrich haben. In der Firma weiß niemand, daß sie verheiratet ist. Hannes belauscht ein Gespräch zwischen seiner Frau und dem Abteilungsleiter, der sie in ein Café eingeladen hat. Statt einzusehen, daß Nora die Annäherungsversuche ihres Chefs abweist, deutet Hannes alles falsch. Als sie heimkommt, macht er ihr wegen ihrer angeblichen Untreue schwere Vorwürfe. Es kommt zu einer lautstarken Auseinandersetzung. Nora will ihm jetzt die Wahrheit sagen, doch Hannes läßt sie nicht zu Wort kommen. Eilig packt sie ihre Sachen zusammen, um ihren Mann zu verlassen. Dabei stürzt sie und fällt die Treppe hinunter. Im Krankenhaus wird sich Hannes seiner ganzen Schuld bewußt. Von nun an will er Nora jeden Wunsch erfüllen und nicht mehr solch ein Pessimist sein. Die Stunden des Wartens sind unerträglich. Doch schließlich darf er zu seiner erschöpften Frau, die ihm mit einem alles verzeihenden Blick ihr Siebenmonatskind vorstellt.
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  • Produktion: Tonfilmstudio Carl Froelich & Co.
  • FSK-Freigabe: freigegeben ohne Altersbeschränkung