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Kennzeichen D

Unter Kennzeichen D präsentieren wir spannende neue deutsche Produktionen.

Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. IM SPIEGEL MEINER MUTTER (DE 2026) ist der erste Kinofilm der renommierten Autorin, Regisseurin und Produzentin Jutta Brückner nach fast 20 Jahren. Beim Filmfest München lief das Drama in der Reihe Neues Deutsches Kino.

Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – das einzige Dorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Zu seiner Überraschung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht wieder. Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, rufen die Bewohner*innen ein Dorfgericht ins Leben. Regisseur Kai Stänickes überzeugendes Debüt DER HEIMATLOSE (DE 2026) feierte seine Uraufführung bei der Berlinale 2026 in der Reihe Perspectives.

Die Tragikomödie SPAZIERGANG NACH SYRAKUS (DE 2026) entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius, der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und ist mit Charly Hübner und Lina Beckmann hervorragend besetzt.

Was als verzweifelter Fluchtversuch beginnt, wird für Vater und Sohn zu einer Reise, die ihre bisherigen Vorstellungen vom Leben grundlegend verändert. Marc Rothemunds neue Komödie DAS GEWISSE ETWAS (2026) ist eine Adaption des französischen Erfolgsfilms WAS IST SCHON NORMAL? (2024).

In einer nahen Zukunft: Die EU ist zerbrochen, in Deutschland hat eine rechtspopulistische Regierung die Macht übernommen und ein Krieg zeichnet sich ab… Nicolas Ehret zeichnet mit seinem dystopischen Langfilmdebüt MORGEN WAR KRIEG (DE 2026) ein Zukunftsszenario, dass sich beklemmend realistisch anfühlt.

Bild: SPAZIERGANG NACH SYRAKUS © Sammy Hart, Pandora Film

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