Finnland Ende des 19. Jahrhunderts: Unter der Führung von Erkki Collin formieren sich die Finnen zum Kampf gegen die russischen Besatzer. Zwischen die Fronten gerät eine Ballerina, die mit dem Freiheitshelden sympathisiert, ihn versteckt und später liebt, obwohl ihr der russische Gouverneur den Hof macht…
Im Gegensatz zu vielen von Lilian Harveys früheren und auch späteren Filme handelt es sich bei SCHWARZE ROSEN nicht um eine musikalische Komödie, sondern vielmehr um ein opulent ausgestattetes politisches Melodram. Die Figurenzeichnung war für einen Fritsch/Harvey-Film ungewöhnlich ernst.
Als herausragend angesehen wurden die Tanzeinlagen Harveys, bei denen sie ihre klassische Ballettausbildung unter Beweis stellen konnte. Die Tänze choreografierte Jens Keith, Tanzmeister bei der Ufa. Später gehörte er zu den durch das NS-Regime verfolgten Künstlern, da man ihm ein sexuelles Verhältnis mit einem Mann vorwarf.
Pressestimmen:
„Perfekt ausgestatteter Großfilm, melodramatisch-sentimental gespielt vom Traum-Liebespaar Harvey/Fritsch.“ (Lexikon des internationalen Films)
In Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Wiesbaden.
Bild: Quelle - Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Kino am Nachmittag
SCHWARZE ROSEN
Regie: Paul Martin, DE 1935, 92 min, DCP, DF, FSK: ab 6, mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Willy Birgel
Am 7.10.: Mit Einführung, Eintritt: 6€