Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
Pedro Almodóvars neue Tragikomödie feierte seine Uraufführung bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 und lief dort im Wettbewerb.
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Pressestimmen:
„In schönster Farbdramaturgie inszeniert Almodóvar einmal mehr ein selbstreferenzielles Spiel zwischen Realität und Fiktion, das luftig leicht unterhält.“ (programmkino.de)
„Fesselnder als die Handlung ist Almodovárs unvergleichlicher Inszenierungsstil.“ (Cinema)
„Mit seinem neuen Film Bitteres Fest schafft der spanische Frauenregisseur das Kunststück, eine Kopie von sich selbst so zu inszenieren, dass sie zum Original wird.“ (epd-Film)
„BITTERES FEST kreist in einem verschachtelten Drehbuch-im-Drehbuch-Konstrukt um den Vampirismus der Autofiktion sowie die Angst vor kreativer Erschöpfung eines alternden Künstlers. In seinem selbstreflexiven Werk interessiert sich Pedro Almodóvar weniger für große Konflikte oder überraschende Wendungen als für die fragile Beziehung zwischen Leben und Kunst sowie die ihn umtreibende Sorge, irgendwann nichts mehr erzählen zu können.“ (filmstarts.de)
Bild © El Deseo, Iglesias Más
Festival-Nachlese
BITTERES FEST (Amarga Navidad)
Regie: Pedro Almodóvar, ES 2026, 111 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aïtana Sánchez-Gijón