Wiesbadener Erstaufführung: Grundschullehrerin Yukiko kämpft mit ihrer Unsicherheit und ist bei Schüler*innen nicht besonders beliebt. Ihre ganze Leidenschaft gilt dem Hip-Hop und so rappt sie sich jeden Tag nach Schulschluss den Frust von der Seele. Um endlich ihre Angst vor Konfrontationen zu überwinden, meldet sie sich bei einem Rap-Battle an.
Begleitet von stimmungsvollem Lo-Fi-Hip-Hop setzt sich Naoya Kusaba mit dem Problem der Identitätsfindung in einem reglementierten System auseinander. In der Hauptrolle ist Rio Yamashita zu sehen mit einer vielschichtigen Darstellung einer jungen Frau, die sich nicht von Konventionen beeinflussen lässt. Der Film wurde auf dem 25. Nippon Connection Filmfestival mit dem Nippon Visions Jury Award ausgezeichnet.
Naoya Kusaba wurde 1991 in der Präfektur Nagasaki geboren. Nach seinem Abschluss an der Oita University studierte er Drehbuchschreiben an der Film School of Tokyo. Er arbeitete anschließend als Regieassistent bei Fernsehproduktionen und TV-Dramen. Mit seinem Independent-Film SUPER MIKIN CORINISTA (2019) gab er sein Regiedebüt, das auf dem PIA Film Festival mehrfach ausgezeichnet wurde. YUKIKO A.K.A. (2024) ist sein zweiter Langfilm.
In Kooperation mit Nippon Connection – Japanisches Filmfestival und mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Bild: YUKIKO A.K.A. - Quelle: Nippon Connection
Nippon Connection
YUKIKO A.K.A.
Regie: Naoya Kusaba, JP 2024, 98 min, DCP, OmeU, FSK: ungeprüft, mit Rio Yamashita, Hina Higuchi, Fusako Urabe
Einführung: Florian Höhr (Nippon Connection)