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VIVALDI UND ICH (Primavera) (DF)

Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.

Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. VIVALDI UND ICH ist angelehnt an den historischen Roman „Stabat Mater“ des venezianischen Autors Tiziano Scarpa, der mit Italiens wichtigstem Literaturpreis, dem Premio Strega, ausgezeichnet wurde. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem 50. Toronto International Film Festival und erhielt in der Folge zahlreiche Preise, so den Audience Award als Best International Feature beim Filmfestival Chicago und den Cinéma Paradiso Palmarès beim Festival du Cinéma Italien de Toulouse.

Zum Trailer geht’s hier.  

Pressestimmen:

„Das ergreifende Kinodebüt des Opernregisseurs Damiano Michieletto, dessen Handlung im Jahr 1716 beginnt, beschreibt die Geschichte einer weiblichen Selbstermächtigung – und den Versuch des Patriarchats, ihren Willen mit Gewalt zu brechen. Dass dieser Film zu Tränen rührt, liegt aber nicht nur an der einfühlsamen Regie, sondern vor allem an der umwerfenden Tecla Insolia. […] Ein überwältigendes Historiendrama mit einer hinreißenden Hauptdarstellerin.“ (Cinema)

„Ein kluges, sinnliches Drama mit viel Musik und einer faszinierenden Hauptfigur, nur scheinbar eine zerbrechliche, zarte Elfe, die sich schließlich sogar gegen ihren eigenen Lehrmeister auflehnt.“ (filmstarts.de)

„Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet.“ (programmkino.de)

Bild © Kimberley Ross / X Verleih

Musik – Sprache der Welt
VIVALDI UND ICH (Primavera)
Regie: Damiano Michieletto, IT/FR 2025, 111 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Tecla Insolia, Michele Riondino, Fabrizia Sacchi


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