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Als die Binnenschiffer Hendrik und Willy auf die schöne Anna treffen, überreden sie die vom Leben enttäuschte Frau, sie bei ihrer großen Fahrt zu begleiten. Es kommt, wie es kommen muss und die Freunde verlieben sich beide in Anna, woraufhin sie ein Abkommen schließen…

Obwohl bereits 1944 gedreht kam die im Stil des poetischen Realismus gedrehte Dreiecksgeschichte UNTER DEN BRÜCKEN bis Ende des Krieges nicht mehr in die Kinos. Zwei der vier bereits hergestellten Kopien wurden nach Schweden gebracht. Heute gilt der Film als eines der großen Meisterwerke des deutschen Films. Der Filmkritiker Karsten Witte schrieb die bewusst formelle, graphische Bildkomposition des Films dem politischen Druck zu, unter dem Käutner in den letzten Kriegsjahren stand.

„Eine kleine alltägliche Geschichte mit Poesie, Realismus, viel Atmosphäre und einem Schuß Humor, unprätentiös und präzise inszeniert. In den letzten Tagen des Dritten Reichs unter primitiven Bedingungen entstanden, die sensible Kamera macht aus der Not eine Tugend und läßt die karge Landschaft eine tragende Rolle spielen.“ (Lexikon des internationalen Films)

In Kooperation mit dem Seniorenbeirat Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Mi 4.9. 15.30
So 8.9. 15.30
Filmklassiker am Nachmittag
UNTER DEN BRÜCKEN
Regie: Helmut Käutner, DE 1944-45/46, 100 min, DCP, FSK: ab 12, mit Hannelore Schroth, Carl Raddatz, Gustav Knuth

Einführung am 4.9.: Dr. Manfred Kögel, Sondereintritt: 5€

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