Stefan Donat wird beschuldigt, seine Ex-Frau vergiftet zu haben, denn kurz vor ihrem Tod wurde er als Alleinerbe in ihrem Testament eingesetzt. Der packende Indizienprozess fördert überraschende Details ans Licht…
Franz Peter Wirth machte sich in erster Linie einen Namen durch seine versierten und zahlreichen Fernsehfilme, häufig Literaturadaptionen wie die 11-teilige Verfilmung von "Die Buddenbrooks". Mit einigen Werken brillierte er zuvor aber auch im Kino, so etwa mit seiner Oscar-prämierten George Bernhard Shaw-Verfilmung HELDEN. Auch …UND NICHTS ALS DIE WAHRHEIT, eine Neuverfilmung des deutschen Kriminalfilms DER FALL DERUGA (1938, R: Fritz Peter Buch) nach einer Romanvorlage von Ricarda Huch aus dem Jahr 1917, wurde zu einem Publikums- und Kritikererfolg. Die Hauptdarsteller*innen Marianne Koch und ihr Spielpartner O. W. Fischer wurden für ihre Leistung für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Bearbeitung der Murnau-Stiftung
Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung verwendete 2022 für die 4K-Digitalisierung von...UND NICHTS ALS DIE WAHRHEIT das Originalbild- und Tonnegativ aus 1958. Nachträglich ausgetauschte Stellen im Kameranegativ wurden mit einem Duplikat erster Generation ersetzt. Als Referenz für die Lichtbestimmung des Films diente eine zeitgenössische Verleihkopie. Die Digitalisierung wurde gefördert vom FFE - Förderprogramm Filmerbe.
Pressestimmen:
„O. W. Fischer, ohne jede Pose, beherrschender Mittelpunkt, wirkt auf sympathische Art bescheiden. Auch Marianne Koch und Ingrid Andree, herber und intensiver denn je, sieht man mit neuen Augen.“ (Hamburger Abendblatt)
Bild: Quelle - Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
95. Geburtstag Marianne Koch
…UND NICHTS ALS DIE WAHRHEIT
Regie: Franz Peter Wirth, DE 1958, 97 min, DCP, DF, FSK: ab 12, mit O. W. Fischer, Marianne Koch, Ingrid Andree