Wiesbadener Erstaufführung: Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und schwindender Fanbasis wird das Slasher-Franchise „Camp Miasma“ einer ambitionierten jungen Regisseurin zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine blutgetränkte Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen.
Die queere Meta-Slasher-Horrorkomödie wurde zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 als Eröffnungsfilm der Sektion "Un Certain Regard" eingeladen und wurde dort mit der "Queer Palm" ausgezeichnet.
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Pressestimmen:
„Was soll bei dem Titel schon schiefgehen? Im Kern von TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA mag irgendwo ein gendertheoretisches Proseminar stecken, aber es ist verpackt als schamlos-spaßiges Meta-Horror-Experiment, in dem die psychosexuellen Nuancen des Slasher-Genres ebenso verhandelt werden wie die Frage nach der besten Fruchtgummi-Marke.“ (filmstarts.de)
„TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA kapert mit orgiastischer Freude ein in der Vergangenheit häufig erschreckend stigmatisierendes, misogynes, homo- und transphobes Subgenre – nach eigenen Regeln, ohne sich darum zu scheren, ob das nun alle nachvollziehen können.“ (kino-zeit.de)
„Schoenbrun wirft in ihrem Film Zutaten in einen Topf, die, jede für sich, wie schlechte Witze klingen: an der Scream-Reihe geschulte, gestrig wirkende Metadialoge, überfrachtete Eros & Thanatos-Metaphern (wie einen orgasmusstimulierenden Slasher-Killer namens Little Death (!)), wüste retrofuturistische Nerd-Phantastereien und eine beinahe naiv-kindliche Selbstermächtigungserzählung. Glücklicherweise hat Schoenbrun ein sehr klares Bild davon, was der Film sein soll, und den Mut, die Vision ohne Rücksicht auf Verluste umzusetzen. Alles auf eine Karte gesetzt – und gewonnen. Mit Sicherheit der bislang frischeste Cannes-Beitrag in diesem Jahr.“ (critic.de)
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Bild © Mubi
Cinema extreme
TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA
Regie: Jane Schoenbrun, US 2026, 112 min, DCP, OmU, FSK: ab 16, mit Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Amanda Fix
Eintritt am 13.9. zum Kinofest: 5€