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SCHMUCK DER STRASSE (DF)

Der Schmuck der Straße, das sind Eva, Kelly, Chiqui und viele andere Transfrauen aus Lateinamerika, die in der Schmuckstraße auf St. Pauli wohnen. Sie sind nach Hamburg gekommen, weil sie in ihrer Heimat nicht so frei leben und arbeiten können wie hier. Das Haus in der Schmuckstraße und die Bar von Donatella sind der erste Anlaufpunkt für Transfrauen in der Hansestadt. Hinter der unscheinbaren Gründerzeit-Fassade, nur wenige Meter entfernt von der Glitzerwelt der Reeperbahn und den Neonleuchten der Großen Freiheit, haben sie ein Zuhause für ihren ganz besonderen Frauen-Mikrokosmos gefunden.

Pressestimmen:

„Ein äußerst berührender Dokumentarfilm über einen faszinierenden Mikrokosmos im Herzen Hamburgs.“ (Hamburger Morgenpost)

„Gut möglich, dass sich durch diesen Film eine Szene und eine Stadt kennenlernen – nach Jahren der kontaktlosen Koexistenz.“ (taz)

„Der Fokus des poetischen Bilderreigens liegt ganz auf den alltäglichen Verrichtungen der Frauen. Respektvoll, mit zurückhaltender Bewunderung, nähert sich die Kamera (Oliver Eckert) ihren Akteuren, lässt sie in langen Gesprächssequenzen ihre Gedanken und Gefühle äußern. Aber auch die „unglamourösen“ Seiten wie der Wunsch, aus der Prostitution auszusteigen, die Beschaffung von möglichst wirksamen Hormonen oder die langen Stunden auf der Straße fügen sich nahtlos in die höchst sehenswerte Dokumentation. (Hamburger Abendblatt)

In Kooperation mit dem Kommunalen Frauenreferat Wiesbaden und der Aids Hilfe Wiesbaden e.V..

Gesichtslos. Frauen in der Prostitution 
SCHMUCK DER STRASSE
Regie: Toti Baches, DE 2010, 74 min, MP4, OmU, FSK: ungeprüft 
Gespräch mit der Protagonistin Chiqui Braasch und der Regisseurin Toti Baches im Anschluss, Eintritt: frei


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