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Filmbiografie über den berühmten Baseler Arzt Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, der im Spätmittelalter den Grundstein für die ganzheitliche Medizin legte. Seinen Gegnern ist Paracelsus ein Dorn im Auge. Denn er folgt nicht den Lehren der Fakultäten, er stellt seine ganz persönlichen Theorien von der Heilkunde auf und sieht sich als Arzt des Volkes. Als es Paracelsus gelingt, den von allen aufgegebenen Buchdrucker Froben zu heilen, ist seine Lehre plötzlich in aller Munde. Die Studenten strömen ihm nur so zu, während die konservative Fakultät nur auf eine Gelegenheit wartet, ihn zu diskreditieren.

Die Filmbiografie über den Schweizer Arzt Paracelsus wurde von staatlicher Seite angeordnet. Ganz in der Tradition diverser Großproduktionen aus der NS-Filmindustrie wurde Wirken und Charakter einer historischen Person überhöht und ganz im Sinne der NS-Ideologie dargestellt. Der Film bekam das Prädikat „Staatspolitisch und künstlerisch wertvoll“.

Foto oben: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Historische Personen im NS-Film    
PARACELSUS
Regie: G. W. Pabst, DE 1943, 106 min, DCP, FSK: ungeprüft, mit Werner Krauß, Mathias Wieman, Annelies Reinhold


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