Peru in den 1930er Jahren: Während sich in Europa der Faschismus ausbreitet, verdient sich die junge Dresdnerin Maria Reiche als Mathematiklehrerin in der Hauptstadt Lima. Doch ihre wahre Berufung wartet weiter südlich der kosmopolitischen Metropole, in der Wüste von Nazca. Der französische Archäologe Paaul überredet Maria, für ihn einige Schriftstücke zu übersetzen, von denen er sich Hinweise auf ein uraltes Kanalsystem in der Gegend erhofft. Stattdessen stoßen sie mitten in der staubigen Einsamkeit auf eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte: gigantische, mit mathematischer Präzision in den Sand gescharrte Linien und Figuren, die Maria sofort in ihren Bann ziehen. Nahezu besessen davon, das Geheimnis der Geoglyphen zu ergründen, ist Maria bereit, ihr bisheriges Leben, ihre Liebe und ihre Arbeit als Lehrerin hinter sich zu lassen.
Pressestimmen:
"Der Film hat eine metaphysisch-sinnliche Grundstimmung, die Inszenierung wirkt fast intuitiv, ist immer auf die Protagonistin konzentriert, das Drehbuch auf eine bestimmte, kurze Phase in ihrem Leben. Es ist kein klassisches Biopic mit historischer Genauigkeit, eher eine von den Erfahrungen der Archäologin inspirierte Initiationsgeschichte." (the-spot-mediafilm.com)
"[E]in unterhaltsamer, spannungsreicher Film: Er stellt eine anrührende, singuläre Protagonistin in den Mittelpunkt und gewährt einen seltenen Einblick in die prä-koloniale südamerikanische Kultur." (filmdienst.de)
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Bild © TOBIS Film GmbH
Historisches – neu belichtet
MARIA REICHE – DAS GEHEIMNIS DER NAZCA-LINIEN (Lady Nazca)
Regie: Damien Dorsaz, FR/DE 2025, 99 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 6, mit Devrim Lingnau Islamoğlu, Guillaume Gallienne, Olivia Ross
Barrierefreies Kinoerlebnis mit Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung.
Zugänglich mit der Greta-App: https://www.gretaundstarks.de/greta/greta