Zum Bundesstart: Deutschland 1962: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.
Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt KARLA von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz.
Zum Trailer des Films geht’s hier.
Pressestimmen:
„KARLA ist viel mehr als ein Gerichtsdrama. Es ist ein Plädoyer für Menschlichkeit und das Recht auf Schweigen.“ (filmstarts.de)
„Kann man einen Film über sexuellen Missbrauch machen, ohne die Tat in Worten zu schildern oder in Bildern zu zeigen? Regisseurin Christina Tournatzés gelingt es, in ihrem Spielfilmdebüt jegliche Form von Voyeurismus zu vermeiden. Zarte Andeutungen, visualisierte Erinnerungsfetzen, blitzschnelle Flashbacks, doch nie wird die junge Protagonistin als Opfer gezeigt. Nie verliert sie ihre Würde. Schon das allein macht KARLA so besonders.“ (kino-zeit.de)
In Kooperation mit Wildwasser Wiesbaden e.V. Verein gegen sexuellen Missbrauch Beratungsstelle.
Bild © Achtung Panda / Florian Emmerich
Kennzeichen D
KARLA
Regie: Christina Tournatzẽs, DE 2025, 104 min, DCP, DF, FSK: ab 12, mit Elise Krieps, Rainer Bock, Imogen Kogge