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Die Witwe Kitty wird angeklagt, ihren seit fünf Monaten toten Ehemann bei einer Bootsfahrt ermordet zu haben, welches sie bestreitet. Nach vielem hin – und her, bei dem oftmals vorgebrachte Beweise wieder nichtig gemacht werden, scheint der Fall endlich klar - doch dann stellt sich heraus, dass Kitty seit drei Monaten schwanger ist…

Dies war die erste Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstückes von Curt Goetz. Für die Hauptrollen engagierte er das neue Traumpaar des deutschen Films Lilian Harvey und Willy Fritsch. 1953 drehte Kurt Hoffmann eine zweite Version, diesmal mit Curt Goetz selbst und seiner Ehefrau Valérie von Martens in den Hauptrollen. Die dritte Filmversion kam 1966, ebenfalls unter der Regie von Hoffmann, unter dem Titel HOKUSPOKUS ODER: WIE LASSE ICH MEINEN MANN VERSCHWINDEN…? mit Heinz Rühmann und Liselotte Pulver heraus.

„Eine höchst unterhaltsame Kriminalkomödie. Inszenatorisch steif und eher wie eine Theateraufführung anmutend, dafür äußert pointiert im Dialog, der von den Darstellern mit ironischem Unterton elegant serviert wird.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Freundliche Unterhaltsamkeit. Starkes dichterisches Temperament. Virtuose Beherrschung der Szene. Glitzerndes Redegefäll. Das alles kam von Curt Goetz her. […] Glanzstück temperamentvoller Regie. Gustav Ucicky, dessen künstlerischen Aufstieg man mit freudigem Erstanden verfolgen durfte, gab in diesem Dialogfilm die Blinkfreudigkeit spiegelnder Satiren, den Hölleneffekt niederträchtig schöner Anspielungen. Ein Hochgenuß, dieser Inszenierung zu folgen.“ (Der Film, Nr. 28, 12.7.1930)

So 24.11. 13.30
Mi 27.11. 15.30
75. Todestag Otto Wallburg
HOKUSPOKUS (Der Prozess der Kitty Kellermann)
Regie: Gustav Ucicky, DE 1930, 83 min, 35mm, FSK: ungeprüft, mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Gustaf Gründgens, Otto Wallburg

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