Wiesbadener Erstaufführung: Germaine Acogny ist nicht nur die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“, sondern auch eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen, entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik. Mehr als 50 Jahre auf internationalen Bühnen und ihre Arbeit als Mentorin für junge Tänzer*innen in Senegal und weltweit haben die 81-jährige Künstlerin zur Tanzikone eines ganzen Kontinents gemacht. 2021 wurde diese außergewöhnliche Tänzerin, Choreografin und Lehrerin mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk auf der Tanz-Biennale in Venedig ausgezeichnet.
Das Kinopublikum begleitet das Ausnahmetalent auf der Bühne, ist dabei, wenn sie mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk auf der Tanzbiennale in Venedig 2021 geehrt wird sowie mit dem Grand Prix de l'Académie des Beaux Art in Paris 2023. Diese bewegte Gegenwart und die erinnerte Vergangenheit der Protagonistin werden durch dokumentarische Szenen, sorgfältig ausgewähltes Archivmaterial sowie eigens für den Film inszenierte Tanzszenen verbunden.
Zum Trailer geht’s hier.
Pressestimmen:
„Die Tänzerin Germaine Acogny ist eine absolute Ausnahmekünstlerin – eine Ikone des Tanzes, vielfach ausgezeichnet und jetzt schon eine Legende, auch weil sie in der Nähe von Dakar/Senegal eine mittlerweile weltberühmte Tanzakademie gründete. Greta-Marie Beckers biographischer Dokumentarfilm über die „Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes“ zeigt aber nicht nur Germaine Acognys tänzerische Ausdruckskraft, sondern auch ihre kraftvolle Persönlichkeit, und er feiert den Tanz und die Bewegung als Ausdruck der Harmonie von Körper und Geist mit einer in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Protagonistin.“ (programmkino.de)
In Kooperation mit dem Hessischen Staatsballett.
Bild © CALA FILM
Kino & Tanz
GERMAINE ACOGNY – DIE ESSENZ DES TANZES
Regie: Greta-Marie Becker, FR/SN/DE 2025, 93 min, DCP, OmU, FSK: ab 0