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Der junge Friedrich Schiller, dessen Leidenschaft dem Schreiben und Dichten gilt, muss unter Zwang auf die Militärakademie, den ganzen Stolz des Herzogs von Württemberg. Über den militaristischen Alltag mit Zucht und Drill empört sich Schiller. Gespräche, Auseinandersetzungen oder gar Kritik werden unterdrückt, was für den jungen Rebellen unerträglich ist. Abgestoßen von dieser Brutalität schreibt er sein Drama „Die Räuber“, das außerhalb der Landesgrenzen gefeiert wird, in Württemberg selbst jedoch den Herzog erzürnt.

„Mit sorgfältiger Regie und bedeutender Besetzung zeigt der Film eine merkwürdige politische Ambivalenz zwischen dem aufrührerischen ‚in tyrannos‘ und dem Geniekult der nationalsozialistischen Ideologie.“ (Lexikon des internationalen Films)

Foto oben: Quelle DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Historische Personen im NS-Film     
FRIEDRICH SCHILLER – TRIUMPH EINES GENIES    
Regie: Herbert Maisch, DE 1940, 109 min, DCP, FSK: ab 12, mit Horst Caspar, Heinrich George, Lil Dagover


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