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FRAU IM MOND (DF)

Professor Georg Manfeldt behauptet, dass es Gold auf dem Mond gibt und startet eine Expedition dorthin. Ihn begleiten sein junger Freund Helius, der Chefingenieur Windegger mit seiner Verlobten Friede, in die Helius heimlich verliebt ist, und der Agent Turner, der die Pläne zur Rakete gestohlen hat. Auf dem Mond angekommen, beginnt jedoch innerhalb der Besatzung ein erbitterter Kampf um das Gold.

Regisseur und Drehbuchautor Fritz Lang (1890–1976) ist einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus sowie der Neuen Sachlichkeit und setzte mit seinen Filmen immer wieder neue ästhetische und technische Maßstäbe. Der Science-Fiction-Film FRAU IM MOND markierte den Abschluss von Langs Stummfilmzeit und festigte seinen Ruf als visionärer Filmemacher. Zum Beginn der Tonfilmzeit folgte er dem Ruf Hollywoods, wo er einige bedeutende Film noirs und Anti-Nazi-Filme drehte, aber nie ganz an seine deutschen Erfolge anknüpfen konnte. 

Zeitgenössische Kritiken:

„Es ist ein echter Fritz-Lang-Film. Eine wundervolle Mischung von Phantasie, technischer Vollendung und starker Dramatik. Ein Stück Detektiv-Film, Geschichte einer großen, reifen und ernsten Liebe, Realisierung eines der kühnsten Träume der ernsten Forscher.“ (Der Kinematograph, Nr. 242, 16. Oktober 1929)

Bild: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

135. Geburtstag Fritz Lang
FRAU IM MOND 
Regie: Fritz Lang, DE 1929, 168 min, DF, DCP mit eingespielter Musik von Javier Pérez de Azpeitia, FSK: ab 0, mit Gerda Maurus, Willy Fritsch, Klaus Pohl
Überlängenaufschlag: 1€


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