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Die zwei befreundeten Fensterputzer Willy und Willy, die in ausrangierten Eisenbahnwaggons vor den Toren Berlins kampieren, werben um die noch ärmere Artistin Jou-Jou, die nur einen großen Traum hat – Hollywood!

Hintergrund für diese Art des Zusammenlebens in einer Gartenkolonie ist die reale Arbeits- und Wohnsituation der vielen Arbeitslosen und damit an den Rand der Existenz lebenden Berliner Anfang der 1930er Jahre. In einer Mischung aus Zuversicht und Realitätsflucht lieferte EIN BLONDER TRAUM der sozialen Misere in dem aufklärerischen Arbeiterfilm KUHLE WAMPE auf seine Weise ein ebenso zeittypisches, wenn auch völlig gegensätzliches Pendant.

Pressestimmen:

„Das optimistische Musical-Lustspiel von 1932, das die soziale Not der Zeit sehr bewußt ausklammert, konnte von den Millionen Arbeitslosen zum ermäßigten Eintrittspreis von 30 Pfennig gesehen werden. Einer der großen Ufa-Erfolge.“ (Lexikon des internationalen Films)

So 27.8. 13.30 Uhr
Mi 30.8. 18.00 Uhr
Stadtansichten
EIN BLONDER TRAUM
Regie: Paul Martin, DE 1932, 95 min, 35mm, FSK: ungeprüft, mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Willi Forst


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