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Ein pflichtbewusste Steuermann Klaus Brandt verfällt in einer schummrigen Hamburger Hafenkneipe der Tänzerin Jenny Hummel. Daraufhin vernachlässigt Klaus nicht nur seinen Dienst, sondern wird auch noch in kriminellen Machenschaften einer Schmugglerbande hineingezogen.

„Star-Kino vor dem Hintergrund einer authentischen Arbeitswelt: Unter Verwendung von zahlreichen Hafenansichten implementiert Die Carmen von St. Pauli den mythischen Nimbus einer »Seeräuber-Jenny« in eine vermeintliche Alltagsszenerie. Travellings entlang der Hafenkante verleihen dem Film geradezu neorealistische Züge. Dabei lebt die Geschichte vom leichten Mädchen unter schweren Jungs natürlich gerade von jener Romantik, die der Film mit Blick auf Hamburgs berühmtes Vergnügungsviertel als »gemacht« zu entlarven vorgibt.“ (Berlinale.de)

Foto oben: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Mi 17.4. 19.30
Weimarer Kino – neu aufgelegt
DIE CARMEN VON ST. PAULI
Regie: Erich Waschneck, DE 1928, 95 min, DCP mit Live-Musik von Uwe Oberg am E-Piano, FSK: ungeprüft, mit Jenny Jugo, Willy Fritsch, Fritz Rasp

Sondereintritt: 10€/9€ ermäßigt

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