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Film

1812: Die Franzosen machen Jagd auf die „schwarzen Husaren“, das neu gegründete deutsche Freikorps des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig, der nach England geflohen ist. Der Widerstand wird angeführt von Rittmeister von Hochberg und seinem Freund Blome, die sich mit Hilfe zweier junger Frauen, Marie-Luise und Brigitte, in einem Gasthaus verstecken können. Nachdem die Gefahr vorüber ist, ziehen die beiden weiter, denn sie müssen die Braut des Herzogs, eine Prinzessin, sicher nach England bringen, da Napoleon die Absicht hat, sie aus politischen Gründen mit dem polnischen Fürsten Potovski zu verheiraten.

Das Filme seit Beginn des Tonfilmzeitalters vermehrt die sogenannte „Franzosenzeit“ thematisierten, die auf lange Sicht zur Entstehung des Einheitsgedankens und des Nationalbewusstseins in den deutschen Staaten beitrug, ist bei einem Blick auf das zeitgleiche Erstarken nationalkonservativer Kräfte nicht verwunderlich. Diese politische und gesellschaftliche Entwicklung gipfelte dann in der Machtergreifung der Nationalsozialisten, welche die Epoche um 1800 ebenfalls in ihren Propagandafilmen wie beispielsweise KOLBERG (1943-45) wieder aufleben ließen.

Mi 17.1. 17.45
Sa 27.1. 15.30
125. Geburtstag Conrad Veidt
DER SCHWARZE HUSAR
Regie: Gerhard Lamprecht, DE 1932, 92 min, 35mm, FSK: ab 6, mit Mady Christians, Conrad Veidt, Wolf Albach-Retty

Einführung: Dr. Manfred Kögel (beide Termine)

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