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Zum Bundesstart: Die Lebensgeschichte von Marthe Cohn ist außergewöhnlich und doch bis heute kaum bekannt: In den Kriegswirren entscheidet sich die französische Jüdin alias Chichinette („kleine Nervensäge“), als Spionin der Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Ihre Mission gelingt, doch nach dem Krieg redet sie 60 Jahre lang mit niemandem über ihre Heldentaten. Heute, im Alter von 99, bereist sie mit fast manischem Eifer die Welt, um endlich ihre Geschichte mit der Allgemeinheit zu teilen und die jüngeren Generationen an die Gräuel des Nationalsozialismus zu erinnern.

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Pressestimmen:
„Auch im hohen Alter ungeduldig und umtriebig, sieht sich Marthe Cohn als Botschafterin der Humanität. Ihre Mahnung richtet sich vor allem an die Jugend: »Engagiert euch, tut nichts gegen euer Gewissen!«“ (epd-Film)

„Was für eine erstaunliche Geschichte: Mit Glück und Geschick überlebte die französische Jüdin Martha Cohn im besetzten Frankreich und wurde zur Spionin. Nicht immer nutzt Regisseurin Nicola Alice Hens in ihrem Debütfilm „CHICHINETTE – WIE ICH ZUFÄLLIG SPIONIN WURDE“ das ganze Potential der Geschichte aus, doch die fast hundertjährige Cohn ist eine so bemerkenswerte Person, so dass dieses Manko kaum ins Gewicht fällt.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto oben: © 2020 missing films

Historisches – neu belichtet
CHICHINETTE – WIE ICH ZUFÄLLIG SPIONIN WURDE
Regie: Nicola Alice Hens, DE 2019, 86 min, DCP, OmU, FSK: ab 0


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