Am 12. und 13. September feiern wir das bundesweite Kinofest. Im Murnau-Filmtheater kostet jede Vorstellung nur 5€.
Hier gibt es einen Überblick über das Programm.
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich in dem Film WER WEISS SCHON, WAS EIN LEBEN IST? (DE 2026) Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an.
Die queere Meta-Slasher-Horrorkomödie TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA (US 2026) von Jane Schoenbrun wurde zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 als Eröffnungsfilm der Sektion "Un Certain Regard" eingeladen und wurde dort mit der "Queer Palm" ausgezeichnet. Diese Wiesbadener Erstaufführung ist der Sensor-Film des Monats September!
In Kooperation mit dem Kulturzentrum Schlachthof e.V. präsentieren wir ein Special exklusiv zum Kinofest: Dylan Southern und Will Lovelace begleiten in ihrem Dokumentarfilm DON'T LOOK BACK IN ANGER (GB 2026) eines der meisterwarteten Rock ’n’ Roll-Comebacks unserer Zeit: Die Reunion-Tour „Oasis Live ’25“ von Liam und Noel Gallagher. Im Juli 2025 starteten Oasis ihre Tour in Cardiff, Wales – und standen damit erstmals seit 16 Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne.
Und auch ein historischer Spielfilm aus dem Bestand der Murnau-Stiftung wird an dem Wochenende gezeigt: Vom Propagandaministerium war GROSSE FREIHEIT NR. 7 (DE 1944) als Loblied auf die deutsche Handelsmarine intendiert. Die Dreharbeiten in den Berliner Ufa-Studios mussten wegen Bombenangriffen 1943 ins besetzte Prag verlegt werden. Fernab von der direkten Kontrolle Goebbels, entstand ein inhaltlich und ästhetisch wenig linientreuer Film. Helmut Käutner drehte ein schwermütiges Drama mit Volksschauspieler Albers als demontiertem Helden mit außerehelichen Liebesaffären.