Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit über 200 Millionen Mädchen und Frauen beschnitten. Vier Millionen Mädchen sind jährlich gefährdet, Opfer einer Beschneidung zu werden. Seit 2003 macht jedes Jahr am 6. Februar der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung auf diese Form der Menschenrechtsverletzung aufmerksam.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung laden wir am 6. Februar zu einem Film- und Diskussionsabend ein.
In der ganzen Welt gilt Genitalverstümmlung (FGM/C) als schwere Menschenrechtsverletzung. Fadumo Korn kennt diese Probleme ganz genau, denn sie hat sie am eigenen Körper erlebt. Die Dokumentation GRAUSAMES RITUAL – BESCHNITTENE MÄDCHEN SUCHEN HILFE IN DEUTSCHLAND erzählt die Geschichte der aus Somalia stammenden Fadumo, die im Alter von 16 Jahren nach Deutschland kam und seit Jahrzehnten gegen die grausame Tradition der FGM/C kämpft sie.
Dr. Werner Harlfinger berichtet im Anschluss an die Filmvorführung über die Situation für Mütter in Burkina Faso, in dem FGM/C weit verbreitet ist. Eine neue Geburtsstation im Centre OASIS soll Schwangeren und ihren Babys eine sichere Anlaufstelle bieten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch.
Eine Veranstaltung des Wiesbadener Arbeitskreises FGM/C – ein Netzwerk verschiedener Einrichtungen mit dem langfristigen Ziel, FGM/C zu stoppen!
In Kooperation mit der Stadt Wiesbaden und dem Kommunalen Frauenreferat Wiesbaden.
Bild © Bayrischer Rundfunk