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Bereits mit 16 Jahren wusste Roma Bahn (*30.10.1896 in Berlin; †11.1.1975 in Bonn), dass sie Schauspielerin werden wollte und begann an Max Reinhardts Schauspielschule des Deutschen Theaters Unterricht zu nehmen. Da Carola Neher 1928 zur erfolgreichen Uraufführung von Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ am Theater am Schiffbauerdamm verhindert war, erhielt Bahn kurzfristig die Rolle der Polly. Damit gelang ihr der Durchbruch als Charakterschauspielerin.
Während der Stummfilmzeit war Roma Bahn einige Male als Hauptdarstellerin auf der großen Leinwand zu sehen, darunter 1920 in dem expressionistischen Spielfilm und Vorläufer des Straßenfilm-Genres VON MORGENS BIS MITTERNACHTS.
Im Tonfilm wurde sie eine häufig eingesetzte Nebendarstellerin, oft allerdings nur mit kurzen Auftritten. In der Zeit des Nationalsozialismus trat sie auch in Propaganda- und Hetzfilmen auf.

Anlässlich ihres 125. Geburtstags präsentieren wir Roma Bahn in vier Spielfilmen vom Ende der 1930er bis Anfang der 1940er Jahre: ALLES SCHWINDEL (1940), DER DUNKLE TAG (1943) und FRITZE BOLLMANN WOLLTE ANGELN (1943). HEIMATLAND (1939) ist zum ersten Mal im Murnau-Filmtheater zu sehen.

Ihren Abschluss findet die Reihe zu Roma Bahn im November mit den beiden romantischen Komödien DAS HOCHZEITSHOTEL (1944) und WILDVOGEL (1943).

Foto: Quelle DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.

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