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Film

115. Geburtstag Joachim Gottschalk

Anfang der 1930er Jahre stieg Joachim Gottschalk (*10.4.1904 in Calau; † 6.11.1941 in Berlin) zu einem der populärsten Theaterschauspieler auf. Nach Kriegsbeginn verstärkte sich allerdings der Druck des Propagandaministeriums auf Gottschalk der mit der jüdischen, unter Berufsverbot stehenden, Schauspielerin Meta Wolff, verheiratet war. Als er sich trotzdem nicht scheiden ließ, wurde er 1941 an Berliner Bühnen nicht mehr besetzt. Als Meta und ihr gemeinsamer Sohn Michael nach Theresienstadt deportiert werden sollte, sah die Familie keinen anderen Ausweg mehr und begann Suizid. Seine vielversprechende Filmkarriere hatte erst 1938 an der Seite von Brigitte Horney in DU UND ICH begonnen.

Die Vorstellungen von Gottschalks Filmdebüt DU UND ICH am 7. April sowie der Selma Lagerlöf-Verfilmung DAS MÄDCHEN VON FANÖ am 24. April werden von Dr. Rosemarie Killius eingeführt. Weiter zeigen wir im April AUFRUHR IN DAMASKUS und EHE IM SCHATTEN.

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