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Auf einem Faschingsball in der Münchner Oper verdreht die junge Tänzerin Maxi gleich mehreren Männern den Kopf. Einer ihrer Verehrer ist der Großindustrielle Heisterkamp. Angetan von ihrem Talent, verschafft er ihr ein Stipendium und eine elegante Wohnung. Auf dem Bal Paré, den sie alleine besucht, lernt sie den Studenten Hansjürgen kenne und schätzen. Wie sich später herausstellt, ist er der Sohn ihres väterlichen Mäzens…

BAL PARÉ war der 1000. Spielfilm der Ufa seit ihrer Gründung 1917. Die Wahl des Regisseurs für diese musikalische Romanze war eher ungewöhnlich. Neben Hans Steinhoff und Veit Harlan gehörte Karl Ritter zu den erfolgreichsten Regisseuren in der NS-Zeit und seine Karriere wurde von den Machtinhabern gefördert. Er drehte zwar auch einige Komödien, allerdings war er vor allem als regimetreuer Filmemacher bekannt, der explizite Propagandafilme herstellte.

Mi 3.1. 18.00
Sa 6.1. 15.00
65. Todestag Theo Mackeben
BAL PARÉ
Regie: Karl Ritter, DE 1940, 101 min, 35mm, FSK: ab 12, mit Ilse Werner, Paul Hartmann, Hannes Stelzer

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