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Film

Projekt: Große Freiheit Nr. 7

  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Barbara Flückiger
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler Agfacolor-Kopie Bundesarchiv-Filmarchiv |Foto: Michelle Beutler
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
  • Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Restaurierte Fassung 2018 | Foto © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Das Projekt der Restaurierung von Agfacolor-Spielfilmen wurde 2017 mit GROSSE FREIHEIT NR. 7 (1943-45) von Helmut Käutner fortgesetzt. Die Annäherung an den charakteristischen look der frühen, stark von Farbausbleichung betroffenen Agfacolor-Filme ist Ziel des Projekts der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Jährlich wird seit 2014 ein Agfacolor-Spielfilm restauriert. Seit 2015 wurden Veit Harlans IMMENSEE (1943), OPFERGANG (1942-44) und KOLBERG (1943-45) sowie MÜNCHHAUSEN (1942-43) von Josef von Baky erfolgreich realisiert. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH und Förderverein „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.“ geförderte Restaurierung von GROSSE FREIHEIT NR. 7 ist abgeschlossen.

Die glitzernde Elbe, das lebhafte Getümmel in St. Pauli, bunte Sonntagskleider im Tanzcafé – GROSSE FREIHEIT NR. 7 ist eine farbästhetische Liebeserklärung an Hamburg. Mit seinem ersten Farbfilm vollbrachte Regisseur Helmut Käutner zusammen mit Kameramann Werner Krien ein farbdramaturgisches Wunder.

 

Inhalt

Der ehemalige Seemann Hannes ist Alleinunterhalter im Hippodrom in Hamburg, das seiner Geliebten Anita gehört. Auf dem Sterbebett bittet ihn sein Bruder, sich um ein Mädchen zu kümmern, das er verführt hat. Gisa kommt nun vom Lande in die Stadt und wohnt bei Hannes. Er mag sie gern und möchte für sie beide eine Existenz aufbauen. Doch in der Nacht, in der Hannes sich mit ihr verloben will, kommt sie nicht nach Hause. Sie hat sich für den Werftarbeiter Willem entschieden und beibt für immer bei ihm. Als Hannes das erfährt, trennt er sich auch von seiner Geliebten Anita und fährt mit seinen Freunden wieder zur See.

 

Die Restaurierung

In Zusammenarbeit mit ARRI Media und Prof. Dr. Barbara Flückiger, Forschungsprojekt ERC Advanced Grant FilmColors der Universität Zürich wurde für IMMENSEE und OPFERGANG 2014-15 ein Ansatz zur Farbrestaurierung von Agfacolor erarbeitet, der auf der Analyse der filmischen Quellen basiert und dem charakteristischen Erscheinungsbild Rechnung trägt. Er wird mit jedem Projekt angepasst und erweitert.

Für GROSSE FREIHEIT NR. 7 wurden zwei Originalnegative mit abweichenden Aufnahmen geschnitten. Der Film wurde 1944 von der Zensur nicht zur Vorführung im Inland freigegeben, sondern nur für das Ausland. Erhaltene Exportkopien stammen von einem heute nicht mehr erhaltenen Negativ. Überliefert ist im Bundesarchiv-Filmarchiv ein Originalnegativ, das vermutlich für den deutschen Markt vorgesehen war. Es unterscheidet sich inhaltlich nicht von der Exportfassung.

Dieses Originalnegativ weist im Vergleich zu anderen überlieferten Originalnegativen früher Agfacolor-Filme sehr gut erhaltene Farben auf. Es war 2017/18 Grundlage für die Restaurierung in 4K-Auflösung. Zwei Rollen, die schwer beschädigt waren oder als Duplikat vorlagen, wurden aus Positiven ersetzt. Quelle für den Ton war das zum Originalnegativ gehörende Tonnegativ.

Farbreferenz war eine in der Nachkriegszeit von dem Originalnegativ gezogene Kopie aus dem Bundesarchiv.

Ab dem 29.03.2019 im Handel auf DVD/Blu-Ray