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Auch in diesem Jahr ist das Deutsche FernsehKrimi-Festival – mit seiner mittlerweile 14. Ausgabe – wieder zu Gast im Murnau-Filmtheater. Der erste Tag bietet ausgewählte Serien und Kurzfilme. Der zweite Tag steht ganz unter dem Motto Doku-Crime. Am Donnerstag ist der Eintritt frei.

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie unter www.fernsehkrimifestival.de.

Do 8.3. Doku-Crime-Tag

16.30 Uhr Restrisiko (90min, BR)
Sie haben schreckliche Verbrechen begangen: Mord, sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung. Nun fristen diese Straftäter ihr Leben im Maßregelvollzug - meist lebenslang. Kathrin Bühligs Film ist keine leichte Kost. Noch nie zuvor konnte ein Filmteam sich wochenlang in einer Einrichtung des Maßregelvollzugs aufhalten, um dort den Alltag zu beobachten und zu dokumentieren.
Die Dokumentation wurde mit dem Grimme-Preis 2014 ausgezeichnet
Autorin/Regie: Katrin Bühlig

18.15 Uhr Szene Deutschland – Unter Tätern mit Sascha Bisley  (45 min, ZDFinfo)
Sascha Bisley begibt sich in eine düstere Welt von Mord und Totschlag, von Schuld und Vergebung. Die Dokumentation setzt sich in den Gesprächen und Begegnungen intensiv mit den Fragen hinter den Taten auseinander: Wie kann man als Opfer dem Täter vergeben? Wie kann man als Täter selbst mit seiner Tat weiterleben? Fragen, die Sascha Bisley selbst stark beschäftigen: als verurteilter Gewalttäter und Strafgefangener.

19.00 Uhr – Gesprächsrunde zum Thema: Schuld und Vergebung
mit: Sascha Bisley (Reporter) und Dr. Patrick Liesching Landesvorsitzender Hessen Weisser Ring  
Moderation: Bärbel Schäfer

20.00 Uhr – Mysteriöse Kriminalfälle der DDR (ZDFinfo)
Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Auch Sexualverbrecher und Pädophile passten nicht zum sozialistischen Menschenbild. Soweit die Theorie. Doch die Theorie von der sozialistischen Moral und dem "guten Menschen" stimmte nicht mit der Realität überein. So gab es von 1969 bis 1989 laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR 2263 Mord- und Totschlagfälle.

20.45 Uhr – Gesprächsrunde Thema: Kriminalität in Diktaturen
mit: Dr. Philipp Felsch (Historiker), Klaus Wollscheid (Produzent  - fernsehkombinat)
Moderation: Bärbel Schäfer

21.15 Uhr – Der Fall Susanne Albrecht  - Die vielen Leben einer RAF-Terroristin (ZDFinfo)
Am 30. Juli 1977 verschafft sich Susanne Albrecht in Begleitung von zwei RAF-Terroristen Zutritt zum Haus von Jürgen Ponto, dem Chef der Dresdner Bank. Ponto soll entführt werden, um die Top-Leute der RAF aus dem Gefängnis freizupressen. Der Plan scheitert: Jürgen Ponto wird erschossen. Der Film zeigt, wie es zu dem Verrat kommen konnte und wie diese Entscheidung das Leben von Susanne Albrecht geprägt hat - bis heute.

Do 8.3. ab 16.30
Deutsches FernsehKrimi-Festival 2018
Doku-Crime-Tag

Eintritt frei!

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie unter www.fernsehkrimifestival.de.

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