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Berlin Silvester 1899: Während der Generalprobe zur Uraufführung von Paul Linckes neuester Operette „Frau Luna“ platzt die Sittenpolizei herein und verbietet das Stück. Die Damen auf der Bühne seien zu frivol gekleidet! Theaterdirektor Knoppe hat aber sogleich eine rettende Idee: Er will die Freundschaft des Präsidenten des einflussreichen Tusneldenbundes gewinnen, der den sittlichen Verrohungen der Stadt entgegenwirken soll. Da dem sittenstrengen Mann aber angeblich auch eine nähere Bekanntschaft mit Vera Waldner, dem Star dieser Operette, nachgesagt wird, scheint er für die Lösung des Problems genau der richtige Mann.

Paul Linckes gleichnamige Operette wurde am 2. Mai 1899 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt, mehrmals überarbeitet und erlangte mit zusätzlichen Musikstücken 1922 ihre Endfassung. Der „harmloskonservative bis chauvinistische Ton“ der Operette passte auch ins Bild der Nationalsozialisten und so kam es zu prachtvollen Wiederaufnahmen 1935 im Theater des Volkes (mit Friedel Schuster und Hans Brausewetter) und 1936 zu Linckes 70. Geburtstag im Admiralspalast.
Bei der Filmpremiere am 4.11.1941 dirigierte Lincke zu Beginn selbst die Ouvertüre und auch im Film taucht er kurz auf.

Wir zeigen den Revuefilm zum ersten Mal im Murnau-Filmtheater!

Mi 3.1. 15.30
So 7.1. 15.00
125. Geburtstag Ernst Marischka
FRAU LUNA
Regie: Theo Lingen, DE 1941, 35mm, 99 min, 35mm, FSK: ab 12, mit Lizzi Waldmüller, Georg Alexander, Irene von Meyendorff

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