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Film

Wiesbaden 22.09.2021 - Am 24.09.2021 erscheinen bei Black Hill Pictures die Spielfilme F.P.1 ANTWORTET NICHT und LACHENDE ERBEN aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digital remastert auf DVD und Blu-ray sowie PARACELSUS und ES LEUCHTEN DIE STERNE auf DVD.

Der aufwendig produzierte Science-Fiction-Film F.P.1 ANTWORTET NICHT (1932) mit Hans Albers stammt aus dem letzten Jahr vor der Machtergreifung der Nazis. Neben der deutschen Fassung wurde parallel eine englische Sprachversion mit anderen Darstellern, u.a. Konrad Veidt in der Hauptrolle, produziert. Diese ist als Bonus auf der Blu-ray enthalten.

Heinz Rühmann spielt in LACHENDE ERBEN den Erben der Sekt- und Weinkellerei Bockelmann. Der Film wurde in den letzten Monaten der Weimarer Republik in Rüdesheim und Umgebung gedreht, aber erst am 6. März 1933 uraufgeführt. Am 1. Oktober 1937 wurde das rheinische Lustspiel aufgrund der jüdischen Herkunft des Regisseurs Max Ophüls und des Drehbuchautors Felix Joachimson schließlich doch noch verboten.  

G. W. Pabsts PARACELSUS (1942) entstand während des Zweiten Weltkriegs und sollte dem berühmten Baseler Arzt und Philosophen ein ideologisch gefärbtes Denkmal setzen. Filmbiografien wurden von der gleichgeschalteten NS-Filmindustrie eingesetzt, um Heldenmut und Idealismus am Beispiel berühmter Persönlichkeiten zu propagieren, die sich für hehre Ziele gegen ihre Zeitgenossen auflehnten.

Der temporeiche Revuefilm ES LEUCHTEN DIE STERNE (DE 1938, R: Hans H. Zerlett) um eine junge Stenotypistin (Carla Rust), die von der großen Schauspielkarriere träumt, war eine Leistungsschau der Tobis-Filmkunst. Sie versammelte in Gastauftritten über 40 Stars aus Film und Tanz vor der Leinwand, so etwa La Jana, Ernst Fritz Fürbringer, Paal Roschberg oder Heinrich George.

Kürzlich bei Black Hill Pictures erschienen und bereits im Handel erhältlich sind der Abenteuerfilm WASSER FÜR CANITOGA (1938/39), die Literaturverfilmung KLEIDER MACHEN LEUTE (1940), die Romanze WIR MACHEN MUSIK (1942), das Melodram DAMALS (1943), der Propagandafilm WUNSCHKONZERT (1940), das Biopic FRIEDRICH SCHILLER (1940), der Kriegsfilm DIE GROSSE LIEBE (1942), die Revue DIE FRAU MEINER TRÄUME (1943) und das Lustspiel EINE NACHT IM MAI (1938). Weitere Spielfilme aus dem Stiftungsbestand werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

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