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Film

Die Marchesa d'Arminiani

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Drama aus dem Jahre 1919 - 1920
  • Deutsche Erstaufführung: 13.02.1920
  • Länge: 1210m 45min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Paul Davidson
  • Regie: Alfred Halm
  • Drehbuch: Alfred Halm
  • Kamera: Theodor Sparkuhl
  • Bauten: Kurt Richter
  • Kurzinhalt:
    In der vornehmen Gesellschaft der Hauptstadt erregt ein fremdes Paar die allgemeine Aufmerksamkeit. Der Marchese d'Armiani hat sich mit seiner jungen Frau eine Villa in einem Vorort gekauft und durch Empfehlungen den Weg zu Regierungs-und Diplomatenkreise gefunden. Besonders der exotische Reiz der Frau macht sie zu einem der begehrtesten Gäste. Eines Tages wird ihr der Sohn des Polizei-chefs, Loth ...
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    In der vornehmen Gesellschaft der Hauptstadt erregt ein fremdes Paar die allgemeine Aufmerksamkeit. Der Marchese d'Armiani hat sich mit seiner jungen Frau eine Villa in einem Vorort gekauft und durch Empfehlungen den Weg zu Regierungs-und Diplomatenkreise gefunden. Besonders der exotische Reiz der Frau macht sie zu einem der begehrtesten Gäste. Eines Tages wird ihr der Sohn des Polizei-chefs, Lothar von Raff, vorgestellt. Bei diesem Namen erinnert sie sich an den dunkelsten Tag ihres Lebens. Ihre Mutter hatte, um für sie schnell eine Mitgift zu verdienen, einen Spielclub eingerichtet. Dort lernte sie einen jungen aber armen Aristokraten kennen und lieben. Die Mutter wollte sie aber mit dem Marchese d'Armiani verheiraten, dessen Glück am Spieltisch ihr mehr Sicherheit für ihre Zukunft gab. Eines Abends drang die Polizei unter Führung des Kommissars Raff in den Klub ein, überführte den Marchese des Falschspiels, die Mutter der Beihilfe. Auch die Marchessa war verdächtig, ihr Bräutigam löste sofort seine Beziehung zu ihr. Nachdem der Marchese und die Mutter ihre Strafe verbüßt hatten, blieb ihr gar nichts mehr übrig, als die Gattin des Marchese zu werden. Ihr Leben war ruiniert. Als sie den Sohn des Mannes sieht, der nach ihrer Meinung an ihrem Unglück schuld ist, faßt sie ein Verlangen der Rache. Sie will den Vater im Sohn treffen. Sie will den Knaben an sich locken, was ihr auch gelingt. Er wird dem Vater entfremdet. Bei diesem laufen inzwischen Nachrichten ein, die einen Spionagedienst vermuten lassen, der von der Villa des Marchese ausgehen. Der Marchese, der gewarnt wird, flieht. Alle Spuren in der Villa werden vernichtet. Nun, da der Gatte fort ist, glaubt Lothar sich am Ziel seiner Wünsche. Er will die Frau besitzen. Damit aber hat die Marchesa gerechnet. Sie weist dem Knaben die Tür. Das soll ihn vollends um den Verstand bringen. Als er sich mit Gewalt zu ihr den Weg bahnt, wird der Marchesa die Besuchskarte des Polizeichefs überreicht. Lothar soll sich daraufhin sofort entfernen. Diese Situation hat sie sich herbeigewünscht - der Sohn gegen den Vater. Eifersüchtige Wut packt den Jungen, er wird im Boudoir verborgen, die Tür geschlossen: er hört die Stimme seines Vaters, sieht durch das Schlüsselloch, wie dieser der angebeteten Frau die Hände küßt. Dieser war aber nur gekommen, um die Hausdurchsuchung in der Villa des Marchesa zu leiten. Lothar macht daraufhin seinem Leben ein Ende. Der Vater ist durch den Tod seines einzigen Kindes gebrochen. Die Marchesa faßt tiefe Reue über das Unheil, das sie gestiftet. Sie will Raff alles ersetzen, was er verloren und umgibt ihn mit Trost und Wärme. Dieser erwidert bald ihre Zuneigung. Die beiden erleben ein kurzes Glück. Durch eine Verkettung von Umständen entdeckt Raff plötzlich, daß die geliebte Frau ihn um sein Liebstes gebracht, um sein Kind. In einem Anfall von geistiger Umnachtung macht er ihrem Leben ein Ende.
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  • Produktion: Projektions - AG "Union" (PAGU)