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Film

Der Galeerensträfling

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • aus dem Jahre 1919
  • Länge: 1742m 64min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Paul Davidson
  • Regie: Rochus Gliese
  • Drehbuch: Paul Wegener
  • Autor: Honore de Balzac
  • Kamera: Frederik Fuglsang
  • Bauten: Kurt Richter
  • Kurzinhalt:
    Teil 1: Der robuste, mehrfach ausgebrochene Schwerverbrecher Colin und ein junger Korse, der wegen eines Eifersuchtsmordes verurteilt ist, kommen zusammen auf die Galeere und freunden sich an. Colin nimmt den unerfahrenen Jungen unter seine Fittiche. Zusammen flüchten sie, und in Paris führt Colin seinen Freund in die unterirdische Verbrecherwelt ein, wo er die Führungsrolle wieder übernimmt. Coli ...
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    Teil 1: Der robuste, mehrfach ausgebrochene Schwerverbrecher Colin und ein junger Korse, der wegen eines Eifersuchtsmordes verurteilt ist, kommen zusammen auf die Galeere und freunden sich an. Colin nimmt den unerfahrenen Jungen unter seine Fittiche. Zusammen flüchten sie, und in Paris führt Colin seinen Freund in die unterirdische Verbrecherwelt ein, wo er die Führungsrolle wieder übernimmt. Colin bereitet als ehrbarer Kaufmann Vautrin in der Pension der Frau Vanquer den nächsten Coup vor. Er erschleicht sich das Vertrauen seines Mitpensionärs, des jungen Adligen Artur de Rastignac. Der liebt die mittellose Victorine de Courbet, die von ihrem Stiefbruder Valentin, um ein Millionenerbe betrogen wurde. Colin, der Artu eine günstige Wendung vorhergesagt hat, provoziert ein Duell mit Valentin, in dem dieser umgebracht wird. Der Polizeipräsident Peyrat beobachtet Vautrin bereits mißtrauisch, braucht zum eingreifen aber Gewißheit. Mit Hilfe Victorines, die Vautrin ein Betäubungsmittel verabreicht, kann er das Sträflingszeichen auf dessen Brust und damit seine falsche Identität nachweisen. Colin wird verhaftet und zur Hinrichtung geführt. Teil 2: Wieder ist Colin dem Scharfrichter entronnen. Er flüchtet nach Spanien, überfällt den Abbate Herrero, der als spanischer Gesandter afu dem Weg nach Paris ist, tötet den Geistlichen und übernimmt Kleidung und Identität. Sein Privatsekretär wird der schöne junge Edelmann Lucien, dem er aus verzweifelter Lage hilft, in die er durch Leichtsinn geraten ist. In dem glanzvollen Leben der Pariser Oberschicht, das Lucien genießt treibt Colin sein Deooelspiel. Er setzt die schöne Coralie, Braut eine hingerichteten Kumpans, auf den schwerreichen Baron Nucingen an. Obgleich Coralie den eleganten Lucien bevorzugt, gelingt es dem alten Nucingen Millionen abzuluchsen. Inzwischen soll der Abbate Herrero vom spanischen Hof zum Bischof ernannt werden. Ein Geistlicher erkennt den Betrug. Während der Bischofsweihe dringt die Polizei in die Kirche ein. Colin flüchtet aufs Kirchendach. Gendarmen schießen ihn herunter; im Bischofsornat hängt er blutend über einem gotischen Wasserspeier.
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  • Produktion: Projektions - AG "Union" (PAGU)