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Film

Silvesternacht am Alexanderplatz

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Drama aus dem Jahre 1938 - 1939
  • Deutsche Erstaufführung: 03.03.1939
  • Länge: 2364m 87min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Franz Tapper
  • Regie: Richard Schneider-Edenkoben
  • Drehbuch: Richard Schneider-Edenkoben
  • Kamera: Friedl Behn-Grund
  • Musik: Ernst Erich Buder
  • Ton: Hans Grimm
  • Bauten: Emil Hasler, Fritz Lück
  • Kurzinhalt:
    Silvester sollte für alle Menschen ein Fest der Freude sein. Doch Herr Reinhardt hat beschlossen, sich an diesem Abend das Leben zu nehmen. Bei seiner letzten Aussprache mit seinem Freund Dr. Storp überredet ihn dieser, noch bis zum nächsten Morgen zu warten und die Nacht mit ihm in der Notaufnahme am Alexanderplatz zu verbringen. Hier muß Dr. Storp Nacht für Nacht nicht nur körperliche, sondern a ...
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    Silvester sollte für alle Menschen ein Fest der Freude sein. Doch Herr Reinhardt hat beschlossen, sich an diesem Abend das Leben zu nehmen. Bei seiner letzten Aussprache mit seinem Freund Dr. Storp überredet ihn dieser, noch bis zum nächsten Morgen zu warten und die Nacht mit ihm in der Notaufnahme am Alexanderplatz zu verbringen. Hier muß Dr. Storp Nacht für Nacht nicht nur körperliche, sondern auch häufig seelische Probleme lösen. Es wird eine lehrreiche Nacht für Reinhardt, die verschiedenen Schicksale werden ihm hier vor Augen geführt: eine Ehe, die zerbricht, alkoholisierte Feiernde, eine selbstmordgefährdete Frau mit Liebeskummer, ein Sträfling, der zurück ins Leben findet, eine Mutter, die stirbt, als ihr Kind geboren wird - mit all dem muß Storp fertig werden. Nur sein Eheleben bekommt er nicht in den Griff: auf einer Party flirtet seine Braut mit einem Weiberhelden, der sie danach alkoholisiert nach Hause fährt - und dabei einen Fußgänger überfährt und Fahrerflucht begeht. Die Frau steht nun zwischen Storp und dem schuldigen Anderen... Hier kann schließlich der lebensmüde Reinhardt eingreifen und als versöhnende Kraft wirken. Am nächsten Morgen herrscht vielleicht Katerstimmung, aber an Selbstmord denkt Reinhardt nun nicht mehr.
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  • Produktion: Majestic-Film GmbH