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Film

Phantome des Glücks

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • aus dem Jahre 1929
  • Deutsche Erstaufführung: 02.01.1930
  • Länge: 2512m 92min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Reinhold Schünzel
  • Regie: Reinhold Schünzel
  • Drehbuch: Reinhold Schünzel
  • Autor: Alfred Machard
  • Kamera: Nikolaus Farkas
  • Musik: Artur Guttmann
  • Bauten: Jack Rotmil, Heinz Fenchel
  • Kurzinhalt:
    Jacques Bramard, Direktor der Versicherungsgesellschaft "Prudence", ist ein geachteter Mann, der ganz in seiner Arbeit aufgeht und von strengem Pflichtbewußtsein erfüllt ist. So liefert er auch den Buchhalter Dupont, der eine Unterschlagung begangen hat, bedenkenlos der Polizei aus. Durch den Musiker und Schlagerkomponisten René Vallon, mit dem er befreundet ist, lernt er eines Tages die Tänzerin ...
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    Jacques Bramard, Direktor der Versicherungsgesellschaft "Prudence", ist ein geachteter Mann, der ganz in seiner Arbeit aufgeht und von strengem Pflichtbewußtsein erfüllt ist. So liefert er auch den Buchhalter Dupont, der eine Unterschlagung begangen hat, bedenkenlos der Polizei aus. Durch den Musiker und Schlagerkomponisten René Vallon, mit dem er befreundet ist, lernt er eines Tages die Tänzerin Marisa kennen. Da beide Gefallen aneinander finden, bleibt eine Heirat nicht aus. Von nun an hat Bramard nur noch Interesse, seine Frau mit allen Mitteln glücklich zu machen. Seine teuren Geschenke und der aufwendige Lebenswandel führen bald dazu, daß seine Ersparnisse aufgebraucht sind und er selbst Unterschlagungen begeht. Seine Veruntreuungen werden bemerkt, sein Haushalt wird zur Deckung des entstandenen Schadens aufgelöst, und er selbst muß eine langjährige Haftstraft antreten. In dieser Situation nimmt sich Vallon selbstlos Marisas und ihrer kleinen Tochter an, die gerade geboren worden ist. Marisa muß nun wieder ein Engagement annehmen. Im Gefängnis treffen sich Bramard und Dupont zufällig wieder. Aus Rachsucht erweckt Dupont rasende Eifersucht in Bramard. Seine Versuche, Bramards Eifersucht immer weiter anzustacheln, führen dazu, daß Bramard ihn in einer Affekthandlung erschlägt. Die dafür verhängte Zusatzstrafe muß er in der berüchtigten Strafkolonie in Guayana verbringen. Hier lebt er nur für den Tag seiner Rache an der vermeintlich untreuen Marisa. Nach seiner Entlassung kehrt er heimlich zurück. In Abwesenheit Marisas gewinnt er das Vertrauen seiner kleinen Tochter, die ihn nicht kennt. Sie soll das Instrument seiner Rache werden, weil er hiermit seine Frau am härtesten treffen kann, Den zutraulichen Worten des Kindes entnimmt er aber, daß Marisa ihm all die vielen Jahre hindurch die Treue bewahrt hat. Er sieht seinen beinahe verhängnisvoll gewordenen Irrtum ein und findet nun wieder zu seiner Frau.
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  • Produktion: Terra-Film AG