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Film

Zigeunerblut

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Drama aus dem Jahre 1911
  • Länge: 860m 32min
  • Land: Deutschland
  • Regie: Urban Gad
  • Drehbuch: Gebhard Schätzler-Perasini
  • Kamera: Guido Seeber
  • Bauten: Robert A. Dietrich
  • Kurzinhalt:
    Baron Korff lebt mit seiner Mutter auf Schloss Felseck, nur die täglichen Ausritte mit der jungen Nachbarin, Comtesse Leonie von Hohenstein, bringen Abwechslung in den Alltag. Eines Tages aber begegnet Korff der Zigeunerin Luscha, die mit ihrem Gefährten Kaspar durch die Lande zieht - und er verfällt ihr. Er deckt einen Diebstahl, den sie in der Dorfschenke verübt, und er bittet sie zum Rendezvous ...
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    Baron Korff lebt mit seiner Mutter auf Schloss Felseck, nur die täglichen Ausritte mit der jungen Nachbarin, Comtesse Leonie von Hohenstein, bringen Abwechslung in den Alltag. Eines Tages aber begegnet Korff der Zigeunerin Luscha, die mit ihrem Gefährten Kaspar durch die Lande zieht - und er verfällt ihr. Er deckt einen Diebstahl, den sie in der Dorfschenke verübt, und er bittet sie zum Rendezvous auf sein Schloss. Dort werden die beiden vom eifersüchtigen Kaspar überfallen, und Luscha nutzt die Gelegenheit, Korffs prall gefüllte Brieftasche zu stehlen. Diesen Diebstahl schiebt sie Kaspar in die Schuhe, der verhaftet wird. Nun kann Korff, der im Strohfeuer der Liebe entbrannt ist, seine Luscha heiraten, gegen den Willen seiner Mutter und zum Entsetzen von Leonie. Auf der Hochzeitsfeier taucht plötzlich der inzwischen entlassene Kaspar auf, und als die Hochzeitsgäste bemerken, dass die neue Baronin eine Zigeunerin ist, ist das Fest geplatzt. Ein Jahr später wird Korff und Luscha ein Sohn geboren, doch der Ehealltag ist unglücklich. Korff hat seine täglichen Ausritte mit Leonie wiederaufgenommen. Kaspar, der noch immer in der Gegend umherstreift, weckt deshalb Luschas Eifersucht, und sie inszeniert ihren Selbstmord, um zusammen mit ihrem Sohn und Kaspar zu fliehen. Wiederum Jahre später trifft Leonie auf einen jungen Spielmann, den sie als den Sohn von Korff und Luscha erkennt. Sie bringt ihn zu Korff, der den Knaben glücklich in seine Arme schließt. Luscha, die diese Szene beobachtet, zieht sich unbemerkt zurück - am nächsten Tag findet man am Bahndamm ihren bis zur Unkenntlichkeit zerstückelten Leichnam.
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  • Produktion:
    Deutsche Bioscop GmbH
    Projektions - AG "Union" (PAGU)