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Film

Kameraden auf See

(Spielfilm/Hauptfilm)

  • Abenteuerfilm aus dem Jahre 1938
  • Deutsche Erstaufführung: 12.03.1938
  • Länge: 2480m 91min
  • Land: Deutschland
  • Produzent: Alfred Greven
  • Regie: Heinz Paul
  • Drehbuch: Peter Francke, Ingo Adalbert Zerbe
  • Autor: Toni Huppertz, Ingo Adalbert Zerbe
  • Kamera: Hans Schneeberger
  • Musik: Robert Küssel
  • Ton: Emil Specht, Fritz Seeger
  • Bauten: Heinrich Richter, Gabriel Pellon
  • Kurzinhalt:
    KAMERADEN AUF SEE ist ein militaristischer Propagandafilm von Heinz Paul aus dem Jahr 1938. Der Fähnrich Peter Fischer dient 1936 unter Kapitänleutnant Rank auf einem Torpedoboot. Peter liebt Carmita, die hübsche Schwester eines Kameraden, aber dann verliebt sich auch sein Vorgesetzter Rank in Carmita und macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Peters Verhältnis zu Rank ist damit zunächst ...
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    KAMERADEN AUF SEE ist ein militaristischer Propagandafilm von Heinz Paul aus dem Jahr 1938. Der Fähnrich Peter Fischer dient 1936 unter Kapitänleutnant Rank auf einem Torpedoboot. Peter liebt Carmita, die hübsche Schwester eines Kameraden, aber dann verliebt sich auch sein Vorgesetzter Rank in Carmita und macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Peters Verhältnis zu Rank ist damit zunächst getrübt, bessert sich aber wieder, als Peter sich bei einem Bootsbrand heldenhaft bewährt. Später ist das Torpedoboot in spanischen Gewässern unterwegs, als dort Unruhen ausbrechen. Ein Küstenschiff, auf dem sich auch Carmita und ihr Vater befinden, wird von spanischen Kommunisten eingenommen. Rank hält sich an seinen Befehl, nicht einzugreifen, aber Peter und ein Kamerad starten auf eigene Faust eine Befreiungsaktion. Als der Kamerad dabei gefangengenommen wird, muss auch Rank eingreifen… KAMERADEN AUF SEE entstand unter dem Einfluss der Nationalsozialisten, deren Ideologien wie soldatische Tugenden, Kameradschaft und der Kampf gegen Kommunisten vor dem Hintergrund des spanischen Bürgerkrieges, in dem Film propagiert werden. Von den Alliierten wurde der Film 1945 als Verbotsfilm klassifiziert. Seit 1966 befinden sich die ehemaligen Verbotsfilme im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und werden unter Vorbehalt in öffentlichen Aufführungen zugänglich gemacht. Darunter fallen die Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch, antisemitisch und/oder volksverhetzend ist und deshalb auf Beschluss des Stiftungs-Kuratoriums nicht für den allgemeinen Vertrieb freigegeben werden. Diese Vorbehaltsfilme stehen jederzeit in den Räumen der Stiftung selbst für schulische, wissenschaftliche und dokumentarische Zwecke zur Sichtung zur Verfügung. Die vielfältigen und jederzeit möglichen bundesweiten öffentlichen Aufführungen in Kinos, Universitäten, Schulen etc. sind eingebunden in einen einführenden Vortrag und eine anschließende Diskussion.
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  • Produktion: Terra-Filmkunst GmbH.